23. Januar 2022 / 14:12 Uhr

Bericht: FC Bayern kontaktiert Berater von Barcelona-Star Frenkie de Jong - Transfer im zweiten Anlauf?

Bericht: FC Bayern kontaktiert Berater von Barcelona-Star Frenkie de Jong - Transfer im zweiten Anlauf?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frenkie de Jong ist offenbar in den Fokus des FC Bayern geraten.
Frenkie de Jong ist offenbar in den Fokus des FC Bayern geraten. © Getty Images (Montage)
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Einem spanischen Medienbericht zufolge wirbt der FC Bayern erneut um Frenkie de Jong vom FC Barcelona. Demnach hat der deutsche Rekordmeister die Berater des Mittelfeldspielers bereits kontaktiert.

Der niederländische Nationalspieler Frenkie de Jong ist offenbar erneut in den Fokus des FC Bayern geraten. Wie die spanische Sporttageszeitung Marca berichtet, habe der deutsche Rekordmeister bereits Kontakt mit den Beratern des 24-Jährigen aufgenommen, um die Möglichkeit für einen Transfer auszuloten. Demnach könnte de Jong noch vor Ablauf der aktuellen Wechselfrist am 31. Januar ein Thema werden. Sollte es zu keiner Einigung kommen, sei auch ein Deal im kommenden Sommer möglich. De Jong zählt bei den Katalanen zum Stammpersonal und besitzt einen Vertrag bis 2026.

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Der zentrale Mittelfeldspieler war bereits Ende 2018 mit einem Wechsel von seinem damaligen Verein Ajax Amsterdam nach München in Verbindung gebracht worden. Im Sommer 2019 ging er dann aber nach Barcelona - wohl auch, weil Bayern von der immensen Ablöse in Höhe von insgesamt 86 Millionen Euro abgeschreckt wurde. Inzwischen liegt de Jongs Marktwert laut transfermarkt.de bei "nur" noch 70 Millionen. Sollte sich Barca allerdings aufgrund der angespannten finanziellen Lage des Klubs zum Generieren von Einnahmen gezwungen sehen, könnte der Profi auch günstiger zu bekommen sein.

Ob die Bayern noch in diesen Winter einen Transfer von beträchtlicher Größenordnung stemmen werden, scheint aber fraglich. Die Verantwortlichen verwiesen zuletzt immer wieder darauf, dass der Verein von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise geplagt werde. Trainer Julian Nagelsmann gab sich zuletzt hingegen als Befürworter von Winter-Wechseln zu erkennen. Man habe dadurch "viele Vorteile", erklärte der 34-ährige.

"Du mixt die Mannschaft nochmal ein bisschen durch, du schaffst ein bisschen neue Hierarchien, jeder muss sich wieder beweisen. Und vor allem gibst du auch einem Neuzugang eigentlich ein halbes Jahr Zeit, sich zu akklimatisieren - und in der Sommervorbereitung ist er dann sofort von Beginn an voll da und kann dann auch Einfluss nehmen, wenn er es muss", erklärte der Coach weiter. Als Forderung nach neuem Personal wollte Nagelsmann seine Ausführungen aber nicht verstanden wissen.

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"Wir müssen nicht unbedingt einen holen. Der Wintermarkt ist immer sehr schwer, er ist sehr teuer, er ist kompliziert. Es sind deutlich weniger Spieler verfügbar", sagte er und verwies auf die wirtschaftlichen Umstände: "Wir hatten schon vor Weihnachten keine Zuschauer, haben jetzt keine Zuschauer und es sprudelt auch keine Öl-Quelle aus der Säbener Straße, wir haben also auch nicht Kohle ohne Ende zur Verfügung, um irgendwas zu machen."

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