07. Januar 2019 / 12:29 Uhr

Bericht: Chelsea-Juwel Callum Hudson-Odoi entscheidet sich für Transfer zum FC Bayern

Bericht: Chelsea-Juwel Callum Hudson-Odoi entscheidet sich für Transfer zum FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
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Callum Hudson-Odoi will den FC Chelsea definitiv verlassen.
Callum Hudson-Odoi will den FC Chelsea definitiv verlassen. © 2018 Getty Images
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Die Chancen des FC Bayern auf eine Verpflichtung des englischen Top-Talents Callum Hudson-Odoi sind offenbar weiter gestiegen. Nach Sky-Informationen hat sich der 18-Jährige für einen Wechsel vom FC Chelsea nach München entschieden.

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Für den FC Bayern kam diese Gala-Vorstellung eigentlich zur Unzeit. Zwei Vorlagen, große Passsicherheit, stark im Dribbling - der von den Münchnern umworbene Callum Hudson-Odoi spielte sich beim 2:0 des FC Chelsea am vergangenen Samstag gegen den Zweitligisten Nottingham Forest nicht nur in die Herzen der "Blues"-Anhänger. Er verdeutlichte auch den Bossen der Londoner noch einmal nachdrücklich, dass man einen Spieler mit derartigen Fähigkeiten eigentlich nicht ziehen lassen darf. Oder wie es Teamkollege Ross Barkley ausdrückte: "Er ist ein magischer Spieler. Ich hoffe, dass er bleibt. Jeder kann sehen, wie viel Talent er hat."

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Bei Chelsea haben sie dies zwar erkannt - das ist Problem ist jedoch: Der Vertrag von Hudson-Odoi, der 2017 an der Seite von BVB-Juwel Jadon Sancho U17-Weltmeister wurde, endet im Sommer 2020. Gelingt es dem Premier-League-Klub also nicht, das Arbeitspapier rechtzeitig zu verlängern, müsste man den 18-Jährigen in diesem oder einen der nächsten beiden Tranferfenster verkaufen, um noch eine Ablöse zu kassieren. Hier könnten die Bayern ins Spiel kommen. Denn: Nach Sky-Informationen vom Montag hat sich Hudson-Odoi für einen Transfer nach München entschieden.

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Zuletzt war berichtet worden, dass die Münchner rund 33 Millionen Euro für den Teenager hinblättern wollen, um ihn zum Nachfolger des Niederländers Arjen Robben aufzubauen. Eine Perspektive, die Hudson-Odoi und seiner Familie offenbar reizvoller erscheint, als die Versprechungen Chelseas. Laut Sky-Angaben ist eine Vertragsverlängerung des Talents bei seinem derzeitigen Klub nach derzeitigem Stand jedenfalls ausgeschlossen.

Kovac sieht Parallelen zwischen Hudson-Odoi und Sancho

Bayern-Trainer Niko Kovac wollte sich in der vergangenen Woche aber nicht in die Karten schauen lassen. Ein Angebot könne er nicht bestätigen, weil nicht er, sondern Sportdirektor Hasan Salihamidzic für solche Angelegenheiten zuständig sei, sagte der Coach des deutschen Rekordmeisters: „Er ist derselbe Jahrgang wie Sancho, der sehr erfolgreich war. Dass wir diese Spieler alle kennen und beobachten, ist völlig normal. Ob und wann irgendetwas passiert - das bitte ich an Brazzo zu richten“,

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Chelseas Assistenz-Trainer Gianfranco Zola bestätigte indes das konkrete Interesse des deutschen Rekordmeisters, gab aber zu verstehen, dass Chelsea um das Talent kämpfen werde. Laut Zola hätten die Engländer ihm „schon vor Längerem eine Vertragsverlängerung vorgeschlagen“. Doch Hudson-Odoi lehnte ab - wohl auch, weil er bei den Londonern nicht wie erhofft zum Zuge kommt. Sein Auftritt im FA-Cup-Spiel gegen Nottingham war erst sein siebter Pflichtspieleinsatz in der laufenden Saison. Während Zola dem Youngster zur Geduld rät, sehen das andere Beobachter ganz anders.

"Hudson-Odoi ist einer der besten jungen Spieler der Welt"

Jermaine Jenas, der zwischen 2003 und 2009 insgesamt 21-mal für England auflief und heute als TV-Experte arbeitet, sagte der BBC: "Wenn ich Hudson-Odoi wäre, würde ich zu Bayern München wechseln." Und auch Jenas' Experten-Kollege Kevin Kilbane, zwischen 1997 und 2011 110-mal für Irland am Ball, sieht die Zukunft des Teenagers nicht in der Premier League: "Warum sollte er nicht gehen? Er ist einer der besten jungen Spieler der Welt und bekommt nicht genug Spielzeit."

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