09. Februar 2020 / 10:26 Uhr

Havertz und Sané: Bayern-Präsident Herbert Hainer schließt Transfers für 200 Millionen Euro nicht aus

Havertz und Sané: Bayern-Präsident Herbert Hainer schließt Transfers für 200 Millionen Euro nicht aus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kai Havertz (l.) und Leroy Sane gelten als potenzielle Bayern-Neuzugänge, auch wenn sie ihren Preis hätten. Bayern-Präsident Herbert Hainer hat jedoch das nötige Geld dafür in Aussicht gestellt. 
Kai Havertz (l.) und Leroy Sane gelten als potenzielle Bayern-Neuzugänge, auch wenn sie ihren Preis hätten. Bayern-Präsident Herbert Hainer hat jedoch das nötige Geld dafür in Aussicht gestellt.  © imago images / Bernd König
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Verpflichtet der FC Bayern im Sommer Kai Havertz oder Leroy Sané? Vielleicht kommen auch beide - trotz der erwartbar hohen Ablösesummen. Herbert Hainer, der neue Präsident der Münchner, schließt Kader-Investitionen beträchtlicher Größenordnung zumindest nicht aus. 

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Der neue Bayern-Präsident Herbert Hainer hat hinsichtlich der hohen Ziele des Klubs in Aussicht gestellt, dass der deutsche Rekordmeister künftig große Summen in den Münchner Kader stecken könnte. In einem Interview mit der Bild am Sonntag antwortete der 54-Jährige angesprochen auf mögliche Transfer-Ausgaben in Höhe von 200 Millionen Euro: "Entscheidend ist, was die sportliche Führung für nötig erachtet, damit wir wettbewerbsfähig sind."

Der FC Bayern wird bereits seit längerer Zeit als potenzieller Abnehmer der hochgehandelten Spieler Kai Havert von Bayer Leverkusen und Leroy Sané von Manchester City im kommenden Sommer gehandelt. Für beide deutschen Nationalspieler könnten in der kommenden Transferperiode jedoch hohe Ablösesummen fällig werden, die sich jeweils auf einen dreistelligen Millionenbereich belaufen dürften.

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Dreistellige Millionenbeträge für Havertz und Sané?

Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro hatte in der Vergangenheit bereits davon gesprochen, dass eine Havertz-Ablöse jenseits der 100 Millionen Euro liegen könnte. "Warum nicht? João Félix hat Atlético Madrid 126 Millionen Euro gekostet - und Kai Havertz sehe ich keinesfalls schlechter", sagte er der Rheinischen Post. Bei Sané hatte der englische Sunday Mirror zuletzt von einer Summe in Höhe von mindestens 95 Millionen Euro berichtet, für die er den englischen Meister verlassen könnte.

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Hainer erwähnte in dem Interview neben den Ambitionen des Klubs auf nationaler Ebene vor allem auch die "große Sehnsucht der Spieler und Fans", die Champions League zu gewinnen. Letztmals gelang den Münchnern dieser Coup in der Saison 2012/13. Der Nachfolger von Uli Hoeneß betonte ebenfalls den Wert von Thomas Müller für den FC Bayern, dessen Vertrag im Sommer 2021 ausläuft. „Er ist die Identifikationsfigur schlechthin und spielt wieder sehr guten Fußball. Abgesehen davon muss man ja auch abwarten, was Thomas will“, sagte Hainer, der nach eigener Aussage „ein bis zweimal pro Woche“ mit Hoeneß telefoniert.

Hainer hofft auf Neuer-Verlängerung beim FC Bayern

Auch Manuel Neuers Vertrag endet im Sommer 2021. Hainer geht „fest davon aus“, dass der Nationaltorwart trotz der Verpflichtung von Alexander Nübel weiter für den FC Bayern spielen wird. „Ihm gefällt es hervorragend in München, er spielt in einer tollen Mannschaft, wir schätzen ihn alle total. Unsere sportlich Verantwortlichen arbeiten daran, ich bin optimistisch.“

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