26. August 2019 / 12:55 Uhr

Rudi Völler verrät Bayern-Interesse an Kai Havertz: Deshalb lehnte Bayer Leverkusen ab

Rudi Völler verrät Bayern-Interesse an Kai Havertz: Deshalb lehnte Bayer Leverkusen ab

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kai Havertz gilt als eines der größten Talente Deutschlands. Im Interview bei Sky hat Geschäftsführer Sport Rudi Völler nun erklärt, warum Bayer Leverkusen ein Angebot des FC Bayern München für Havertz abgelehnt hat.
Kai Havertz gilt als eines der größten Talente Deutschlands. Im Interview bei "Sky" hat Geschäftsführer Sport Rudi Völler nun erklärt, warum Bayer Leverkusen ein Angebot des FC Bayern München für Havertz abgelehnt hat. © imago images / eu-images
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Kai Havertz beim FC Bayern München? Die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters haben sich laut Leverkusen-Sport-Geschäftsführer Rudi Völler im Sommer wegen Bayer-Star Kai Havertz erkundigt. Deshalb sagte Völler ab.

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Kai Havertz ist eines der größten Talente in Deutschland. Im Alter von 20 Jahren hat der Mittelfeld-Star bei Bayer Leverkusen bereits 108 Partien absolviert und weist mit 30 Toren und 22 Torvorlagen eine herausragende Statistik auf. Und nicht nur das: Laut dem Portal transfermarkt.de besitzt der dreifache deutsche Nationalspieler einen Marktwert von 90 Millionen Euro - nur logisch, dass Havertz im Fokus zahlreicher Topklubs weltweit ist. Im Rahmen der TV-Sendung Wontorra on Tour beim Pay-TV-Sender Sky hat Rudi Völler, Geschäftsführer Sport bei Bayer, zumindest einen prominenten Interessenten verraten - den FC Bayern München.

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Völler über Havertz-Interesse des FC Bayern: "Freundschaftlich mit Rummenigge telefoniert"

Im Gespräch mit Jörg Wontorra (Ausstrahlung am Montag, 19 Uhr, auf Sky Sport News) verriet der Leverkusen-Boss einige Details über das Interesse des FCB an Havertz: "Es ist kein Geheimnis, dass es ein paar Telefonate und großes Interesse gab. Ich habe dann direkt und völlig freundschaftlich mit Kalle Rummenigge telefoniert", erzählte Völler. Der Bayern-Vorstandschef habe ihn angerufen: "Er hat total verstanden, dass wir das erstmal nicht machen", erläuterte der ehemalige Weltklasse-Stürmer. "Aber ich kann versichern, dass der FC Bayern nicht der einzige Klub gewesen ist, der uns wegen Kai Havertz gefragt hat."

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Dass die Bayern großes Interesse haben, das Bayer-Juwel (noch Vertrag bis 2022) nach München zu lotsen, war zuvor ein offenes Geheimnis. "Ich kann Ihnen ja sagen, dass Havertz ein Toptalent ist. Wir müssen die Augen offen halten", erklärte FCB-Sportdirektor Hasan Salihamidzic im Mai im ZDF-Sportstudio. Man habe aber Respekt vor Leverkusen und Völler, weshalb man zunächst mit den Verantwortlichen reden wolle - was laut Völler inzwischen geschehen ist.

Rudi Völler begründet Havertz-Absage an FC Bayern

Völler begründete nun auch seine Absage an den FC Bayern - zumindest für diesen Sommer: "Da werden wir auch nicht schwach, weil wir davon überzeugt sind, dass es nicht nur für uns, sondern auch für Kai wichtig ist, dass er noch ein Jahr bei Bayer Leverkusen bleibt - und hier noch einmal seine ganze künstlerische Klasse zeigt", sagte der Bayer-Verantwortliche und versprach, "dass er unsere Fans noch mindestens ein Jahr lang verzaubern kann".

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Havertz selbst äußerte sich bereits im Sommer-Trainingslager über seinen Bayer-Verbleib. Ein Wechsel sei kein Thema gewesen. Die Leverkusener Verantwortlichen hätten "sehr schnell signalisiert, dass sie mich halten wollen. Deswegen war das für mich kein Thema. Jetzt beginnt mein zehntes Jahr hier, vielleicht können wir es für den Klub zu einem goldenen machen." Danach scheint er für eine neue Herausforderung offen. Was im nächsten Sommer passiert, stehe zwar noch nicht fest, sagte der Youngster und betonte: "Es gibt keinen Verein, bei dem ich schon unterschrieben habe."

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