08. Juli 2019 / 14:28 Uhr

Karl-Heinz Rummenigge erklärt Transfer-Strategie – FC Bayern bei Leroy Sané „am Ball“

Karl-Heinz Rummenigge erklärt Transfer-Strategie – FC Bayern bei Leroy Sané „am Ball“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge © imago images / Sven Simon
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Karl-Heinz Rummenigge sieht den FC Bayern auf dem Transfermarkt keinesfalls unter Druck. Der Klubchef erklärt die Strategie und den bevorstehenden „Dominoeffekt“. Auch zur Kritik von Neuer-Berater Thomas Kroth und einem möglichen Transfer von Leroy Sané äußert er sich.

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Nach der zunehmend lauter werdenden Kritik an der zögerlichen Transferpolitik des FC Bayern hat Klubchef Karl-Heinz Rummenigge ein Machtwort gesprochen und alle Beobachter zu mehr Besonnenheit aufgerufen. „Ich bin in keinster Weise nervös“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Münchner am Montagmittag bei der Vorstellung von 80-Millionen-Einkauf Lucas Hernandez. Es habe auch international noch keinen ganz großen Transfer gegeben. Wenn dieser vollzogen wird, erwartet Rummenigge, dass auch die Planungen der Bayern an Fahrt aufnehmen. „Wenn es den Dominoeffekt gibt, werden viele Transfers folgen. Wir sind in Position und haben ausreichend Geduld“, sagte er und verwies darauf, dass das Wechselfenster erst am 2. September schließe.

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So wolle man auch beim Werben um Nationalspieler Leroy Sané nicht in Hektik verfallen. „Leroy kommt in dieser Woche aus dem Urlaub zurück. Er wollte sich Gedanken über seine Zukunft machen. Wir müssen abwarten, ob sich etwas bewegt. Wir sind bereit und am Ball“, sagte der Bayern-Boss. Zuletzt hatte es allerdings zahlreiche Indizien gegeben, dass Sané einen Verbleib bei Manchester City einem Wechsel zu den Bayern vorziehe. Als Alternative war daraufhin vor allem Ousmane Dembélé gehandelt worden. Ob der FC Barcelona den Ex-Dortmunder abgeben würde, ist aber offen.

Rummenigge weist Kritik von Neuer-Berater zurück

Auch die Aussagen von Thomas Kroth wollte Rummenigge nicht stehen lassen. Der Berater von Torhüter Manuel Neuer hatte von den Münchnern mehr Initiative und die Verpflichtung von Topstars gefordert. „Ich hatte heute Morgen eine Telefonat mit Manuel Neuer. Thomas Kroth ist nicht sein Sprachrohr. Es handelt sich um die private Meinung von Thomas Kroth, die ich ein wenig eigenartig fand. Bisher hatten wir mit ihm immer ein seriöses und gutes Verhältnis, aber da wir als große Demokraten bekannt sind, darf man sich beim FC Bayern auch kritisch äußern.“

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Am Montagnachmittag startet Trainer Niko Kovac mit einem Rumpfkader in die Vorbereitung auf die neue Bundesliga-Saison. Von den Zugängen wird dann nur Fiete Arp beim Mannschaftstraining an der Säbener Straße dabei sein. Hernandez laboriert noch an den Folgen einer Knieoperation, sein französischer Weltmeisterkollege Benjamin Pavard hat wie zahlreiche weitere Nationalspieler nach Länderspieleinsätzen noch Sonderurlaub. So werden neben Arp lediglich sechs weitere Profifeldspieler bei der Einheit dabei sein: Thomas Müller, Javi Martinez, Jérôme Boateng, Renato Sanches, Thiago und Corentin Tolisso.

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