11. Juli 2019 / 19:53 Uhr

Wegen Leroy Sané & Co.: FC Bayern mit neuer Transfer-Richtlinie - Serge Gnabry "gehorcht"

Wegen Leroy Sané & Co.: FC Bayern mit neuer Transfer-Richtlinie - Serge Gnabry "gehorcht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nationalspieler Serge Gnabry (l.) und Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstagabend bei einem Sponsoren-Termin in München
Nationalspieler Serge Gnabry (l.) und Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstagabend bei einem Sponsoren-Termin in München © 2019 Getty Images
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Der FC Bayern will sich mit Aussagen zu etwaigen Transfers künftig zurückhalten. Klubchef Karl-Heinz Rummenigge setzt seine eigene Direktive bei Leroy Sané in die Tat um. Auch Serge Gnabry mauert.

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Der FC Bayern will vor der Verpflichtung neuer Spieler keinerlei Aussagen zu etwaigen Transfer-Plänen oder -Spekulationen mehr treffen. Dies erklärte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag bei einem Sponsoren-Termin in München. "Mit Transferangelegenheiten gehen wir weniger offensiv in der Öffentlichkeit um. Wir arbeiten, und wenn es etwas zu verkünden gibt, werden wir das tun", sagte der Klubchef und erneuerte damit seine Ausführungen vom vergangenen Montag.

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Da hatte Rummenigge bei der Vorstellung von Rekord-Einkauf Lucas Hernandez erklärt: "Ich denke, es ist gut, wenn wir zukünftig etwas weniger über unsere Transferaktivitäten sprechen. Das weckt sonst Ungeduld, die die Erwartungshaltung nicht kleiner werden lässt." Der Ex-Nationalspieler berichtete im Zuge seiner Aussagen am Montag auch von einem Gespräch mit Bayern-Präsident Uli Hoeneß. Dieser hatte hatte sich im vergangenen Februar weit nach vorn gewagt und in der Sport1-Sendung "Doppelpass" zu den Transferaktivitäten des Sommers erklärt: "Wenn sie wüssten, was wir alles schon sicher haben für die neue Saison."

Diese Zu- und Abgänge stehen beim FC Bayern für 2019/20 schon fest

Benjamin Pavard und Lucas Hernández (v.l.) schließen sich zur neuen Saison dem FC Bayern München an. Mats Hummels wiederum wird den Rekordmeister verlassen.  Zur Galerie
Benjamin Pavard und Lucas Hernández (v.l.) schließen sich zur neuen Saison dem FC Bayern München an. Mats Hummels wiederum wird den Rekordmeister verlassen.  ©
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Der 67-Jährige damals weiter: "Aber das Problem für uns ist doch: Wenn wir jetzt schon bekannt geben, wen wir haben, dann sind die, die dann vielleicht nicht mehr spielen, böse." Aber: Die ganz großen Sprünge auf dem Spielermarkt folgten nicht. In Hernandez, Benjamin Pavard und Fiete Arp stehen erst drei Einkäufe fest. Nur zu gern würden die Münchner dieses Trio um Nationalspieler Leroy Sané ergänzen. Während Trainer Niko Kovac zuletzt noch von dem Flügelstürmer von Manchester City in höchsten Tönen geschwärmt und deutlich gemacht hatte, dass Sané sein Wunschspieler sei, hielt sich Serge Gnabry am Donnerstag unmittelbar an Rummenigges Forderung nach mehr Zurückhaltung.

Gnabry vermeidet konkretes Statement zu Sané

Der Nationalspieler antwortete auf Fragen zu Sané lediglich: "Leroy und ich haben normalen Kontakt." Rummenigge erklärte zu dem Thema nur, dass man keine "Wasserstandsmeldungen" mehr abgeben wolle. Unabhängig von der Personalie des ehemaligen Schalkers betonte der Bayern-Boss allerdings, dass er den deutschen Rekordmeister beim Kampf um Topspieler für weiterhin konkurrenzfähig halte: "Die Finanzlage von Bayern München ist absolut gut, so dass ich mir um die Wettbewerbsfähigkeit auf dem Transfermarkt keine Sorgen mache."

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