28. März 2020 / 12:06 Uhr

FC Bayern stellt Transfers auf "Hold" – Bericht über Uneinigkeiten wegen Leroy Sané und Kai Havertz

FC Bayern stellt Transfers auf "Hold" – Bericht über Uneinigkeiten wegen Leroy Sané und Kai Havertz

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Nationalspieler Leroy Sané (links) und Kai Havertz werden seit Monaten mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.
Die Nationalspieler Leroy Sané (links) und Kai Havertz werden seit Monaten mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht. © imago images/ZUMA Wire/Chai v.d. Laage/Montage
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Aufgrund der Corona-Krise legt der FC Bayern potenzielle Transfer vorerst auf Eis – dies gilt folglich auch für die Personalien Leroy Sané und Kai Havertz. Einem Bericht zufolge herrschte bei der Bewertung der Spieler intern zuletzt ohnehin Uneinigkeit.

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Ende März herrscht auf dem Transfermarkt für gewöhnlich hektische Betriebsamkeit. Eifrig werkeln die Klubs normalerweise an den Kadern für die kommende Saison – doch aufgrund der Corona-Pandemie und den daraus erwachsenden wirtschaftlichen Schäden ist in diesem Jahr alles anders. Auch der FC Bayern hat die Bemühungen um neues Personal eigenen Angaben zufolge zurückgefahren. "Keiner weiß heute genau, wie sich die Corona-Krise in den kommenden Wochen und Monaten noch weiter auf den Fußball auswirken wird. Daher haben wir das Thema Neuzugänge erst einmal auf 'Hold' gestellt", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview mit den Tageszeitungen tz und Münchner Merkur.

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Dabei war davon ausgegangen worden, dass der deutsche Rekordmeister mit Blick auf die kommende Saison noch einmal besonders tief in die Tasche greifen wird. Im Fokus: Leroy Sané von Manchester City, der vor seinem Kreuzbandriss im vergangenen Sommer bereits heftig umworben worden war, und der ebenfalls seit Monaten in München gehandelte Kai Havertz. Nach Ansicht von Rummenigge müsse man nun aber zunächst abwarten, wie sich der Markt aufgrund der neuen Umstände entwickeln werde. Der 64-Jährige geht davon aus, dass die teilweise extrem hohen Ablösesummen und Spielergehälter durch die Folgen der Krise "von allen Vereinen in ganz Europa neu überprüft werden".

Verhandlungsstopp verschafft Bayern-Bossen Zeit

Gemäß eines Berichts der Bild könnten die Verzögerungen bei der Personalplanung den Bayern insgesamt jedoch nicht komplett ungelegen kommen. Das Blatt behauptet, dass man sich bei den Münchnern nicht einig darüber sei, ob man bei beiden Spielern zugreifen solle. Der Verhandlungsstopp würde den Verantwortlichen nun Zeit verschaffen, um eine gemeinsame Linie festzulegen.

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Franck Ribéry, Lucas Hernandez und Mario Götze: Nur drei der teuersten Neuzugänge der Vereinsgeschichte des FC Bayern. Der SPORTBUZZER zeigt die Rekordtransfers des Rekordmeisters. ©

Nach Bild-Angaben sei Sportdirektor Hasan Salihamidzic ein großer Befürworter eines Sané-Transfers – Trainer Hansi Flick stehe der Personalie hingegen "skeptisch" gegenüber. Andersherum soll sich die Lage bei Havertz verhalten. Während der Coach für eine Verpflichtung des Mittelfeldspielers von Bayer Leverkusen sei, würde die Vereinsverantwortlichen die hohe Ablösesumme schrecken. Bei der Werkself war man vor der aktuellen Krise davon ausgegangen, bei einem Verkauf des Nationalspielers mindestens 100 Millionen Euro an Ablöse erzielen zu können.