20. Juni 2019 / 07:19 Uhr

Wegen Pep Guardiola: Wunschspieler Rodrigo sagt dem FC Bayern ab - was wird aus Sané?

Wegen Pep Guardiola: Wunschspieler Rodrigo sagt dem FC Bayern ab - was wird aus Sané?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beim FC Bayern im Gespräch: Leroy Sané (r.) lässt seine Zukunft noch offen, Rodrigo hat sich dagegen entschieden und wechselt lieber zu Manchester City. 
Beim FC Bayern im Gespräch: Leroy Sané (r.) lässt seine Zukunft noch offen, Rodrigo hat sich dagegen entschieden und wechselt lieber zu Manchester City.  © imago images / ZUMA Press / PRiME Media Images
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Übereinstimmenden Medienberichten zufolge ist der FC Bayern bei einem seiner Wunschspieler abgeblitzt. Der Spanier Rodrigo wechselt lieber zu Manchester City. Undurchsichtig bleibt die Lage bei Leroy Sané.

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Der Abgang von Mats Hummels versetzt die Fans des FC Bayern München in Alarmstimmung: Der Kader des Rekordmeisters wird nämlich immer dünner. Robben und Ribéry sind weg, Rafinha ebenso. Die Kaufoption für James Rodriguez wurde nicht gezogen und jetzt geht auch noch der einstige Abwehrchef Mats Hummels zurück zum Dauerrivalen Borussia Dortmund. Vier Spieler aus dem Profikader sind weg, Neuzugänge stehen bisher eigentlich nur in der Abwehr fest, wo die Weltmeister Lucas Hernandez und Benjamin Pavard fix sind. Und sonst? Still ruht der See.

Nach Informationen des Kicker sowie internationaler Medien soll ein Superstar der Zukunft dem FCB eine klare Absage erteilt haben. Rodrigo, Wunschspieler der Münchner für das defensive Mittelfeld, wechselt demnach in den kommenden Tagen wie berichtet zu Manchester City. Der FC Bayern hatte für den 22-jährigen Abräumer von Atlético Madrid (fast) alles in die Waagschale geworfen, doch der Spanier entschied sich vor allem aus einem Grund für ManCity - und der heißt Trainer Pep Guardiola. Der Katalane, der von 2013 bis 2016 selbst den FCB trainierte, steht im Ruf, seine Spieler signifikant besser zu machen und gab deshalb offenbar den Ausschlag für Rodrigo.

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Rodrigo sollte Martinez-Nachfolger im Mittelfeld werden

Der FCB wollte Rodrigo, der für eine festgeschriebene Ablösesumme in Höhe von 70 Millionen Euro wechseln darf, als Nachfolger von Javi Martinez im defensiven Zentrum installieren. Der Baske, der schon seit 2012 für den FC Bayern spielt, sollte dafür zurück auf seine frühere Position in der Viererkette rücken, um sowohl dort als auch im Mittelfeld als Backup zu fungieren. Denn in der Abwehr herrscht nach dem Verkauf von Mats Hummels an den BVB plötzlich Bedarf, ganz besonders, nachdem Präsident Uli Hoeneß auch Jerome Boateng einen Wechsel öffentlich deutlich nahelegte.

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Aktuell stehen mit Niklas Süle, Boateng sowie den Neuzugängen Lucas Hernandez und Benjamin Pavard nur vier Innenverteidiger zur Verfügung. Verlässt auch Boateng den FCB, dann herrscht auch dort wieder Transfer-Bedarf. Hernandez und Pavard sind zudem als erste Backups auf den Außenverteidiger-Positionen vorgesehen.

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Hernandez soll links für den verletzungsanfälligen David Alaba covern, Pavard rechts für Allesspieler Joshua Kimmich. Auf den Außen wurden die beiden Franzosen 2018 Weltmeister. Vorgesehen sind sie trotzdem für die Mitte - vor allem Hernandez ist offenbar neben Süle gesetzt, weshalb Hummels den Verein verließ. Als mögliche Alternative gilt weiter Stuttgarts Ozan Kabak.

Warten muss der FCB noch bei Leroy Sané. Wie der Kicker berichtet, will der Rekordmeister beim 23-jährigen Nationalspieler unbedingt zuschlagen. Doch der Linksaußen von Manchester City hat sich noch nicht entschieden, wo er in der kommenden Saison spielen wird. Die Stars des FC Bayern haben bereits klar gemacht, dass sie den Superstar gern in München sehen würden - zuletzt äußerte sich Leon Goretzka in diese Richtung.

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