11. Dezember 2020 / 10:32 Uhr

Alaba, Haaland, Tonali & Co.: Karl-Heinz Rummenigge gibt Einblick in die Kaderpläne des FC Bayern

Alaba, Haaland, Tonali & Co.: Karl-Heinz Rummenigge gibt Einblick in die Kaderpläne des FC Bayern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (links) spricht über David Alaba, Erling Haaland (dritter von links) und Sandro Tonali.
Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge (links) spricht über David Alaba, Erling Haaland (dritter von links) und Sandro Tonali. © Getty Images/Montage
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Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat Einblick in die kurz- und langfristigen Kaderpläne des deutschen Rekordmeisters gegeben. Dabei geht es um David Alaba, Erling Haaland, Sandro Tonali, Paulo Dybala und Douglas Costa.

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Gut ein Jahr vor seinem Abschied als Vorstandsvorsitzender des FC Bayern hat Karl-Heinz Rummenigge Einblicke in einige kurz- und langfristige Kaderpläne des deutschen Rekordmeisters gegeben. Die Fans von Borussia Dortmund dürften angesichts der Aussagen einmal tief durchatmen. Denn: Top-Torjäger Erling Haaland steht derzeit weiterhin nicht auf der Wunschliste der Münchner. "Sein Wechsel zu Borussia Dortmund war wirklich ein hervorragender Transfer. Er ist ein Biest, trifft viel", lobte Rummenigge in einem Interview mit der italienischen Tuttosport und schob hinterher: "Haaland geht es in Dortmund gut. Und ehrlich gesagt: Solange wir Lewandowski haben, brauchen wir ihn nicht."

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Der Vertrag von Bayerns nicht minder treffsicherer Tor-Maschine Robert Lewandowski läuft noch bis 2023, der polnische Nationalspieler ist dann knapp 35 Jahre alt. Folglich sagt Rummenigge mit Blick auf den bis 2024 an den BVB gebundenen Haaland, der von Tuttosport zuletzt zum besten U21-Spieler in Europa ernannt wurde und am kommenden Montag den Golden-Boy-Award erhält: "Was in der Zukunft passieren wird, kann nicht nicht voraussagen. Auch weil ich nur noch bis Dezember 2021 im Amt bin." Allerdings verwies der Bayern-Boss auch darauf, dass sich zu den Dortmundern in den vergangenen Jahren "freundschaftliche Beziehungen" aufgebaut hätten, was bei künftigen Transfers offenbar nicht ignoriert wird.

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Rummenigge sprach zudem über zwei Spieler, die derzeit in der italienischen Serie A zu Hause sind und die immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht werden. Stürmer Paulo Dybala von Juventus Turin und Jungstar Sandro Tonali, der derzeit von Brescia Calcio an die AC Mailand ausgeliehen ist. Den Gerüchten um einen Wechsel des Duos nach München erteilte Bayerns Chef jeweils an Absage.

"Ich kann versichern, dass es nicht wahr ist. Wir hatten noch nie ernsthaften Kontakt mit seinem Berater", meinte Rummenigge mit Blick auf Dybala. Über Tonali sagte er: "Er ist ein sehr guter Junge. Wir kennen ihn gut. Aber ich habe eine Theorie über junge Spieler: Für die deutschen ist es besser, ein paar Jahre in der Bundesliga zu lernen. Die Italiener sollten die Serie A nicht zu früh verlassen."

Rummenigge spricht über Alaba und Douglas Costa

Auch zur Zukunft von David Alaba äußerte sich Rummenigge erneut. "Es ist normal, dass europäische Top-Klubs über Alaba nachdenken. Jetzt liegt es an ihm eine Entscheidung über seine Zukunft zu treffen. Vielleicht wechselt er den Verein, vielleicht denkt er noch einmal darüber nach und beschließt, bei den Bayern zu bleiben. Wir werden sehen." Die Münchner und ihr Abwehrchef befinden sich seit Monaten in einem harten Vertragspoker. Nach derzeitigem Stand kann der österreichische Nationalspieler den Klub am Saisonende ablösefrei verlassen.

Ebenfalls noch unklar ist die Zukunft von Douglas Costa, den die Bayern vor der laufenden Spielzeit auf Leihbasis von Juventus zurückholten. Auf die Frage, ob der 30-Jährige auch fest nach München wechseln könnte, antwortete Rummenigge: "Wir haben uns noch nicht entschieden, es ist noch zu früh. Bisher sind wir mit ihm sehr zufrieden. Douglas ist mit seiner Dirbbelstärke der Spieler, den wir brauchten."