11. Mai 2019 / 21:15 Uhr

Bayern-Präsident Hoeneß wütet über Abseits gegen Leipzig: "Witz des Jahres"

Bayern-Präsident Hoeneß wütet über Abseits gegen Leipzig: "Witz des Jahres"

Patrick Strasser
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Uli Hoeneß zürnte nach dem Bayern-Spiel in Leipzig über die Abseitsentscheidung gegen Robert Lewandowski (oben) nach der vermeintlichen FCB-Führung durch Leon Goretzka.
Uli Hoeneß zürnte nach dem Bayern-Spiel in Leipzig über die Abseitsentscheidung gegen Robert Lewandowski (oben) nach der vermeintlichen FCB-Führung durch Leon Goretzka. © imago images / Picture Point LE / Getty
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Vorentscheidung verpasst: Der FC Bayern München muss nach einem Remis bei RB Leipzig die vorzeitige Meisterfeier am 33. Spieltag verschieben. Beim 0:0 gegen die Leipziger trifft Bayern-Star Leon Goretzka zwar zum 1:0, doch das Tor wurde nach Videobeweis zurückgenommen - zum Unmut von FCB-Präsident Uli Hoeneß.

Der FC Bayern hat mit einer Nullnummer bei RB Leipzig die vorzeitige Krönung im Meisterkampf der Bundesliga verpasst. Der Mannschaft von Trainer Niko Kovac gelang am Samstag in einem teilweise ruppigen Spiel gegen die nunmehr seit 15 Liga-Spielen ungeschlagenen Leipziger kein Tor und damit auch nicht der notwendige Sieg im Fernduell mit Verfolger Borussia Dortmund, der seine Meister-Chancen mit einem 3:2-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf aufrecht hielt. Ein nicht gegebener Treffer von Nationalspieler Leon Goretzka sorgte beim Bayern-Spiel für große Aufregung. Bayern-Präsident Uli Hoeneß bezeichnete die Intervention des Videoschiedsrichters als "Witz des Jahres".

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Goretzka-Tor nicht gegeben: Wegen dieser Szene wütet Uli Hoeneß

Es war die Szene des Spiels: Fans und Spieler jubelten bereits über den Treffer des Mittelfeld-Stars der Bayern, als sich Schiedsrichter Manuel Gräfe an sein Headset fasste und mit dem Videoschiedsrichter in Kontakt trat. Das Ergebnis der Unterredung: Vor dem knallharten Goretzka-Volley, der in der 50. Minute ins Netz der Leipziger einschlug, stand Torjäger Robert Lewandowski mit einer Fußspitze im Abseits.

Netzreaktionen zum Goretzka-Abseitstor

Die kalibrierten Linien des Videoassistenten entlarvten den Polen. Doch Hoeneß will die Entscheidung nicht wahr haben. Auf Nachfrage des SPORTBUZZER vor der Bayern-Abfahrt wütete Hoeneß über den Videobeweis: "Das ist der Witz des Jahres. Das war keine klare Fehlentscheidung. Der Videobeweis ist dafür da, klare Fehlentscheidungen zu korrigieren. Aber das war gleiche Höhe", so der FCB-Präsident. Angesprochen darauf, dass es sich um eine Millimeterentscheidung gehandelt habe, antwortete Hoeneß: "Millimeter ist kein Vorteil."

Hoeneß mit Meister-Ansage Richtung Dortmund

Für seine Mannschaft hatte der Bayern-Boss nur positive Worte übrig: "Wir waren klar die bessere Mannschaft mit vielen Torchancen. Ich schaue immer nur, wie unsere Mannschaft spielt. Und wenn die Mannschaft so spielt wie heute, werden wir kein Problem kriegen. Ganz einfach. Ich werde sechs Tage oder sieben Tage wunderbar schlafen, weil ich weiß: wenn sie so spielen wie heute, so fighten, sich so reinhauen, dann sind wir am Samstag Deutscher Meister.“ Hoeneß weiter: "Ich weiß gar nicht, was ihr habt. Ihr wolltet doch alle eine spannende Bundesliga-Saison. Jetzt habt ihr sie."

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Schon Ende Februar sorgte Hoeneß mit speziellen Aussagen für Wirbel. In der TV-Sendung Doppelpass bezeichnete er seinen FCB durchweg als Tabellenführer, obwohl er es gar nicht war. Die punktgleichen Dortmunder hatten die um sechs Tore bessere Tordifferenz.

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