27. Mai 2019 / 20:19 Uhr

FC Bayern: Uli Hoeneß bekräftigt Transfer-Empfehlung an Jerome Boateng: "Das verträgt er nicht"

FC Bayern: Uli Hoeneß bekräftigt Transfer-Empfehlung an Jerome Boateng: "Das verträgt er nicht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Zeit von Jerome Boateng beim FC Bayern München scheint sich nach den erneuten Aussagen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß gen Ende zu neigen.
Die Zeit von Jerome Boateng beim FC Bayern München scheint sich nach den erneuten Aussagen von Bayern-Präsident Uli Hoeneß gen Ende zu neigen. © imago images / DeFodi
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Die Zeit von Jerome Boateng beim FC Bayern München scheint endgültig vorbei zu sein. Einen Tag, nachdem Bayern-Präsident Uli Hoeneß dem Ex-Nationalspieler einen Wechsel nahe gelegt hatte, erneuerte er nun den Wunsch, dass sich Boateng einen neuen Verein suchen solle - und erklärte auch, warum.

Jerome Boateng und der FC Bayern München: Diese Beziehung scheint nach acht Jahren nun endgültig zerbrochen zu sein. Schon am Sonntag überraschte Bayern-Präsident Uli Hoeneß mit der klaren Empfehlung RIchtung Boateng, den FC Bayern zu verlassen ("Ich glaube, er braucht eine neue Herausforderung") - am Rande des "Retterspiels" des FC Bayern in Kaiserslautern bekräftigte und begründete Hoeneß seine Aussagen. Nun deutet alles auf ein Ende im Sommer hin.

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Präsident Hoeneß erinnerte im Interview beim TV-Sender Sport1 an die bereits feststehenden Sommer-Transfers von Benjamin Pavard und Lucas Hernandez, die die FCB-Verteidigung verstärken werden: "Ich habe kein Ressintement gegen Jerome. Er hat einen super Job gemacht bei Bayern. Aber wir kriegen jetzt Hernandez und Pavard, außerdem haben wir Mats Hummels und Niklas Süle", so Hoeneß, der nachschob: "Den Frust, den er derzeit hat, wird er nächstes Jahr noch mehr haben, wenn er da bleibt."

Boateng im Pokalfinale 90 Minuten auf der Bank

Im Finale gegen RB Leipzig (3:0) saß der Verteidiger 90 Minuten lang auf der Bank. Die Reise nach Kaiserslautern trat der Ex-Nationalspieler gar nicht erst an. Den Grund dafür kannte Hoeneß laut eigener Aussage nicht. Die Reservisten-Rolle sei nichts für Boateng, so der FCB-Präsident: "Deswegen habe ich ihm geraten, den Verein zu wechseln. Er ist kein Spieler für die Bank, das verträgt er nicht. Das hat man die letzten Wochen gesehen und deshalb ist es besser, zu gehen", sagte Hoeneß. Gegen Boateng persönlich habe er nichts, fügte er an.

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Die Disukussionen um einen Abschied von Boateng halten sich schon länger. Bereits im vergangenen Sommer hatte Paris Saint-Germain großes Interesse, der Wechsel zum französischen Klub von Trainer Thomas Tuchel war dann aber trotz wochenlanger Verhandlungen geplatzt.