29. August 2019 / 20:37 Uhr

Offiziell: Uli Hoeneß kandidiert nicht mehr als Präsident des FC Bayern - Hainer wird Nachfolger

Offiziell: Uli Hoeneß kandidiert nicht mehr als Präsident des FC Bayern - Hainer wird Nachfolger

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Uli Hoeneß wird nicht für eine weitere Amtszeit als Präsident des FC Bayern München kassieren. Herbert Hainer wird sein Nachfolger.
Uli Hoeneß wird nicht für eine weitere Amtszeit als Präsident des FC Bayern München kassieren. Herbert Hainer wird sein Nachfolger. © dpa / imago images
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Jetzt ist es offiziell! Der FC Bayern verliert seinen Präsidenten. Uli Hoeneß wird im November nicht mehr für den Posten kandidieren. Sein Nachfolger wird sein Freund Herbert Hainer.

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Jetzt ist es offiziell! Uli Hoeneß wird kein Präsident mehr beim FC Bayern sein. Das gab der Verein am Donnerstag bekannt. Hoeneß wird im November bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München e.V. nicht mehr für das Amt kandidieren. Sein Nachfolger soll Herbert Hainer werden.

"Uli Hoeneß hat den Mitgliedern des Verwaltungsbeirates, der satzungsgemäß das Vorschlagsrecht für die Präsidentschaftskandidaten innehat, empfohlen, Herbert Hainer als seinen Nachfolger für das Amt des Präsidenten des FC Bayern München eV zu nominieren", hieß es laut Vereinsmitteilung. Auch den Posten als Aufsichtsrats-Chef wird Hoeneß nicht mehr ausfüllen. Allerdings bleibt er im Aufsichtsrat des Vereins. Dieses Amt hat er noch bis November 2023 inne.

Die Karriere von Uli Hoeneß beim FC Bayern in Bildern

Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern.
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Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern. ©
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FC Bayern: Stoiber berichtet von "Zwistigkeiten" zwischen Hoeneß und Rummenigge

Die Bild hatte bereits Ende Juli über den bevorstehenden Rückzug des Präsidenten und Aufsichtratsvorsitzenden Uli Hoeneß beim FC Bayern München berichtet. „Ich bleibe im Aufsichtsrat. Den Vorsitz gebe ich aber mit dem Amt des Präsidenten zurück, wenn es so weit ist“, bestätigte Hoeneß erst Mitte August am Rande eines Charity-Golfturniers. Jetzt ist es also offiziell. Edmund Stoiber, der ehemalige Ministerpräsident von Bayern und heutige Vorsitzende der Verwaltungs-Beirats beim FCB hatte kürzlich in einer Medienrunde über die Gründe für das Hoeneß-Aus gesprochen.

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So habe es laut Stoiber „Zwistigkeiten“ zwischen Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge und Hoeneß gegeben – „in Sachen Trainer und so weiter“, führte der 77-Jährige am Rande des Empfangs des bayrischen Ministerpräsidenten Markus Söder für den Double-Sieger FCB weiter aus.

Laut Medienberichten sollen sich Hoeneß und Rummenigge schon bei der Verpflichtung des aktuellen Trainers Niko Kovac nicht einig gewesen sein. So habe der Bayern-Präsident den Rummenigge-Wunschkandidaten Thomas Tuchel zu lange mit einer Rückmeldung warten lassen, bis sich der ehemalige BVB-Coach schließlich für den Posten bei Paris Saint-Germain entschied.

Hoeneß hat Fankritik „sehr“ getroffen

Auch die Geschehnisse bei der zurückliegenden Jahreshauptversammlung sollen Hoeneß' in seinem Entschluss bestärkt haben. Dort sah der langjährige FCB-Macher sich mit teils heftigem Gegenwind von Fanseite konfrontiert. So hatte beispielsweise Mitglied Johannes Bachmayr Hoeneß' Methoden gerügt, etwa die Einmischung in das operative Geschäft, das Nachtreten gegen Ex-Spieler wie Juan Bernat. Der Vortrag endete mit dem Satz: „Der FC Bayern ist keine One-Man-Show.“

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