19. August 2018 / 13:48 Uhr

FC Bayern spart auf „tolle Transfers“ – Verkauf von Robert Lewandowski hätte „150 Millionen“ gebracht

FC Bayern spart auf „tolle Transfers“ – Verkauf von Robert Lewandowski hätte „150 Millionen“ gebracht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Uli Hoeneß erklärt den Transferpoker um Robert Lewandowski.
Uli Hoeneß erklärt den Transferpoker um Robert Lewandowski. © 2018 Getty Images
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Uli Hoeneß erklärt die Zurückhaltung des FC Bayern auf dem Transfermarkt und verspricht, dass sich dies bald ändern werde. Zudem verrät er, dass ein Verkauf von Robert Lewandowski für riesige Einnahmen gesorgt hätte.

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Der FC Bayern bereitet offenbar eine groß angelegte Transferoffensive vor. „Zurzeit sammeln wir etwas Geld ein, um im nächsten Jahr vielleicht mal etwas größer einzukaufen“, sagte Präsident Uli Hoeneß in der Sky-Sendung „Wontorra – der Fußball-Talk“ und erklärte damit die Zurückhaltung der Münchner in dieser Transferperiode: „Aber es wird der Moment kommen, an dem wir auch wieder Geld in die Hand nehmen.“ Bisher gab der deutsche Rekordmeister im Sommer keinen Cent aus: Leon Goretzka kam ablösefrei von Schalke 04, Serge Gnabry kehrte nach seiner Leihe aus Hoffenheim zurück. Das 10 Millionen Euro teure Toptalent Alphonso Davies kommt erst im Winter aus Kanada nach München.

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Bereits jetzt gilt als sicher, dass zur kommenden Saison die Kaufoption bei James Rodriguez (42 Millionen Euro) gezogen wird und Weltmeister Benjamin Pavard für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart kommt. Was zur nächsten Spielzeit noch passieren werde, hänge nach Angaben von Hoeneß auch von den Leistungen des vorhandenen Personals in den kommenden Monaten ab. Einen Megatransfer mit einer Ablöse von 200 Millionen Euro oder mehr schloss der Bayern-Boss allerdings aus: „Kein Mensch ist 200 Millionen wert.“ Stattdessen werde man „auf die Jugend setzen“ und „hin und wieder einen tollen Transfer“ machen.

Bayern verzichtet bei Lewandowski auf 150 Millionen

Ein Deal, der das Sparschwein der Münchner in diesem Sommer hätte füllen können, wäre der Verkauf von Robert Lewandowski gewesen. Nach Angaben von Hoeneß hätte der deutsche Rekordmeister Angebote in Höhe von „150 Millionen Euro“ für den Bundesliga-Torschützenkönig erhalten können. Da man aber keinen anderen Spieler mit Lewandowskis Qualitäten im Kader habe, sei dies nie ein Thema gewesen.

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Die Unruhe um die Zukunft Lewandowskis sei kein großes Problem gewesen. Schließlich habe man den Stürmer „immer im Griff“ gehabt – „im Gegensatz zu seinem Berater“. Pini Zahavi habe sich immer wieder gemeldet. „Ich habe ihm gesagt, dass ich erst am 2. September um 14.30 Uhr einen Termin für ihn habe“, berichtete Hoeneß. Zu diesem Zeitpunkt sind die Transferfenster in Europa geschlossen. Zudem läuft Zahavis Vertrag mit Lewandowski Ende August aus.

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Der Bayern-Präsident glaubt daran, dass Lewandowski in dieser Saison zu alter Stärke zurückkehren werde. Im Supercup gegen Eintracht Frankfurt (5:0) war dem Angreifer bereits ein Dreierpack gelungen, auch den knappen Sieg zum Auftakt des DFB-Pokals beim SV Drochtersen/Assel sicherte Lewandowski mit dem einzigen Treffer des Spiels. Hoeneß: „Wenn er den Rucksack, den ihm sein Berater aufgesetzt hat, ablegt, haben wir den besten Zugang der Welt.“