18. August 2019 / 22:40 Uhr

FC Bayern: Uli Hoeneß bestätigt Rückzug als Präsident, "wenn es soweit ist"

FC Bayern: Uli Hoeneß bestätigt Rückzug als Präsident, "wenn es soweit ist"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Uli Hoeneß zieht sich als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern wohl im November zurück.
Uli Hoeneß zieht sich als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern wohl im November zurück. © dpa
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Der FC Bayern München muss sich zeitnah einen neuen Präsidenten suchen. Gegenüber der "Bild" hat Uli Hoeneß bestätigt, dass er seinen Rückzug als FCB-Präsident plant. Schon Ende Juli machten Berichte über ein Ende der Hoeneß-Präsidentschaft zur Jahreshauptversammlung im November die Runde.

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Der Rückzug von Uli Hoeneß als Präsident des FC Bayern München wird immer konkreter: Nachdem der 67-Jährige Ende Juli einen Bericht über seinen Amtsaustritt als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzenden des FCB nicht kommentieren wollte, bestätigte er nun gegenüber der Bild seinen zeitnahen Rückzug beim deutschen Rekordmeister: "Ich bleibe im Aufsichtsrat. Den Vorsitz gebe ich aber mit dem Amt des Präsidenten zurück, wenn es so weit ist", sagte Hoeneß am Rande eines Charity-Golfturniers. Damit wird der Bayern-Boss bei der Jahreshauptversammlung im November voraussichtlich nicht erneut kandidieren.

Die Karriere von Uli Hoeneß beim FC Bayern in Bildern

Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern.
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Uli Hoeneß und der FC Bayern - zwei Namen, die für viele Fans untrennbar miteinander verbunden sind. Das ist die Zeit des ehemaligen Nationalspielers seit seinem Amtsantritt als Bayern-Verantwortlicher in Bildern. ©
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Eine überraschende Bestätigung. Schließlich verpasste sich Hoeneß kurz nach den Berichten um seinen Rückzug im Juli selbst einen Maulkorb: "Am 29. August werde ich dem Aufsichtsrat meine Entscheidung mitteilen, vorher gibt es von mir keine offizielle Erklärung", sagte der 67-Jährige dem Kicker. Zur Meldung, der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer, mit dem Hoeneß eng befreundet ist, sei als Nachfolger auserkoren, äußerte sich der Bayern-Boss damals wie heute nicht.

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Es hieß, dass Hoeneß folgenden Plan entworfen hat: Der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Hainer (65) soll seine Ämter in der Vereinsführung und an der Spitze des neunköpfigen Kontrollgremiums übernehmen. Dabei hatte sich Hoeneß im vergangenen Dezember noch bis 2022 als Aufsichtsratschef bestätigen lassen. Hainer ist ein Vertrauter von Hoeneß, die beiden Metzgersöhne sind eng befreundet. Der niederbayerische Topmanager war einer der ersten, die Hoeneß nach dessen Verurteilung wegen Steuerhinterziehung 2014 im Gefängnis.

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