18. Februar 2019 / 09:42 Uhr

Kovac erklärt Bayern-Umbruch: Fragezeichen bei Boateng, Stammplatz-Garantie für Lewandowski

Kovac erklärt Bayern-Umbruch: Fragezeichen bei Boateng, Stammplatz-Garantie für Lewandowski

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bei Jerome Boateng steht ein Fragezeichen hinter seiner Zukunft in München - Robert Lewandowski ist bei Trainer Niko Kovac hingegen fest eingeplant
Bei Jerome Boateng steht ein Fragezeichen hinter seiner Zukunft in München - Robert Lewandowski ist bei Trainer Niko Kovac hingegen fest eingeplant © Getty Images
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Bayern-Trainer Niko Kovac spricht ausführlich über den bevorstehenden Umbruch und erklärt, wie er sich den künftigen Kader vorstellt. Robert Lewandowski nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Bei Jerome Boateng ist die Zukunft ungewiss.

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Trainer Niko Kovac rät dem FC Bayern bei der für den kommenden Sommer geplanten Transferoffensive zu einem gewissen Augenmaß und möchte auf keinen Fall mit einem aufgeblähten Kader in die nächste Spielzeit gehen. "Wir müssen erst sehen, wer geht. Frei werdende Positionen müssen wir auffüllen. Ein Kader mit 25 Mann bedeutet 14 Unzufriedene und Unruhe", sagte der Kroate im Kicker: "Wir versuchen, den Umbruch so zu gestalten, dass die Mannschaft in den kommenden fünf, sechs Jahren konkurrenzfähig bleibt."

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Kovac weiter: "Die Altersstruktur einer Mannschaft muss gut aufgegliedert sein. Man braucht vier, fünf Spieler mit Erfahrung, dazu zwei, drei junge. Der Großteil aber muss aus einem Mittelbau bestehen, zwischen 22 und 28 Jahren." Ob der 30-jährige Jerome Boateng in diesen Überlegungen eine feste Rolle für die kommende Saison einnimmt, ließ Kovac offen. Zwar lobte er den zuletzt immer wieder zum Reservisten degradierten Nationalspieler als "große Persönlichkeit", sagte aber auch: "Die Jungs haben Verträge. Was über die Saison hinaus passiert, weiß ich nicht. Wir schauen auf das Jetzt. Es geht momentan nicht um Einzelpersonen, sondern dass wir als Einheit auftreten."

Lewandowski bei Kovac gesetzt

Wie Boateng hatte auch der ebenfalls bis 2021 an die Bayern gebundene Robert Lewandowski bereits im vergangenen Sommer mit einem Abschied aus München geliebäugelt. Kovac ließ jedoch keinen Zweifel daran, dass er auch in der nächsten Spielzeit fest mit dem von Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann zuletzt hart kritisierten Torjäger plant - und gab dem Stürmer gar eine Art Stammplatz-Garantie. So betonte der Coach, dass Lewandowski auch künftig seine erste Wahl im Angriff sein werde.

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"Wir können glücklich sein, dass Lewandowski gut trifft und eigentlich nie verletzt ist. Er spielt fast durch", sagte Kovac. Dies müsse zwar "nicht dauernd" so sein, aber man werde "zusehen, dass wir einen Stürmer finden, der um seine Rolle hinter Lewandowski weiß." Auf die Frage ob Nationalstürmer Timo Werner von RB Leipzig ein Kandidat sein könne, reagierte Kovac zurückhaltend.

Kovac spricht über Werner und Havertz

Er wolle "nicht auf Namen eingehen", sagte der 47-Jährige: "Um Lewandowski herum können genauso Müller und James eingesetzt werden; und schon haben wir das nächste Problem, wenn wir einen guten Mann holen. Wir müssen immer abwägen, ob und wie wir uns verbessern können. Wir können für 50, 60 Millionen Euro Top-Leute kaufen, aber es ist dann nicht so einfach, einen davon auf die Bank zu setzen." Zur Personalie Werner und einem etwaigen Transfer des Leverkuseners Kai Havertz ergänzte Kovac: "Beide sind sehr gute Spieler. Aber es können nicht alle guten Spieler dieser Welt in München spielen, weil es dann ein Hauen und Stechen gibt. Auch hier ist Balance das Stichwort."

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