24. Juli 2018 / 10:04 Uhr

USA-Tour des FC Bayern: Wir beantworten die wichtigsten Fragen

USA-Tour des FC Bayern: Wir beantworten die wichtigsten Fragen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern fliegt in die USA - wir beantworten die wichtigsten Fragen.
Der FC Bayern fliegt in die USA - wir beantworten die wichtigsten Fragen. © imago/Montage
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Von den Einnahmen bis zu den Spielen: Der FC Bayern München ist am Montag zum Trainingslager in die USA geflogen. Das sind die wichtigsten Fragen und Antworten!

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Zu einer Vorbereitung gehört für ambitionierte Bundesliga-Klubs seit einigen Jahre ein Trainingslager mit dem Fokus auf PR und Werbung. In der vergangenen Saison bereisten Bayern München, Borussia Dortmund und Schalke 04 dafür den asiatischen Markt. In diesem Sommer ist Schalke der einzige Bundesligist, der nach Fernost reiste. Der BVB flog am vergangenen Mittwoch in die USA ins achttägige PR-Trainingslager. Am Montag hob dann auch der Ligaprimus ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten – auch aus Werbesicht – ab.

Warum fliegen die Bayern in die USA?

In den Vereinigten Staaten gibt es 140 Fanklubs des deutschen Rekordmeisters. Sieben Unternehmen mit Hauptsitz in den USA sind Partner Bayern Münchens. „Wir haben in den USA schätzungsweise 82 Millionen Fußballfans, von denen sich rund 27 Millionen zum FC Bayern München bekennen oder sich potenziell für uns begeistern können. Das ist eine wichtige Reise, weil sich ein Klub wie der FC Bayern auch global weiterentwickeln muss“, erklärt Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Was verdienen die Bayern mit der Amerika-Reise?

Es heißt, der Trip an sich – inklusive Prämien für die Teilnahme am International Champions Cup – bringt den Münchnern eine Einnahme im zweistelligen Millionenbereich. Die Zugewinne aus Merchandising und Werbung werden auf Dauer jedoch weitaus höher liegen.

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Was passiert vor Ort?

In Philadelphia und Miami stehen bei der einwöchigen USA-Tour rund 40 Termine mit Sponsoren und Medien auf dem Programm. Sportlich hat Trainer Niko Kovac neun Trainingseinheiten angesetzt, dazu nimmt der deutsche Rekordmeister am International Champions Cup teil, trifft dabei in der Nacht zu Mittwoch auf Juventus Turin und in der Nacht zu Sonntag auf Manchester City. Mehr als 20 Stunden verbringt der Bayern-Tross dabei im Flugzeug. Mit dabei sind auch die Klublegenden Lothar Matthäus, Martin Demichelis und Giovane Elber.

Seit wann sind die PR-Reisen bei den Bayern üblich?

Für den FC Bayern ist dies bereits die fünfte internationale Sommertour. Zum dritten Mal sind die USA das Ziel (2014 und 2016), außerdem zog es die Münchner 2015 nach China sowie 2017 nach China und Singapur. Dabei gelten die Asienreisen als die deutlich strapaziöseren.

Wer fehlt?

Mit James Rodriguez, der aufgrund der geringen Distanz aus seiner Heimat Kolumbien dazustößt, kehrt nur ein WM-Fahrer zum Team zurück. Der französische Weltmeister Corentin Tolisso darf weiter urlauben, Arturo Vidal absolviert sein Reha-Training in München. Die deutschen Nationalspieler Manuel Neuer, Mats Hummels, Jérôme Boateng, Niklas Süle, Joshua Kimmich, Sebastian Rudy und Thomas Müller sowie der Pole Robert Lewandowski und der spanische Nationalspieler Thiago steigen am Mittwoch in München in die Saisonvorbereitung ein. „Für die Köpfe ist es wichtig, dass sie mal durchpusten“, sagte Trainer Kovac.

Welche Personalien sind noch offen?

Als Neuzugang ist das kanadische Toptalent Alphonso Davies im Gespräch. Die Bayern sollen laut dem US-Portal „The Athletic“ bereit sein, eine Ablöse von 10 Millionen Euro zu bezahlen. Offen ist die Zukunft von Jérôme Boateng, der bei Paris Saint-Germain und Manchester United gehandelt wird. Rummenigge hat bereits angedeutet, dass der Nationalverteidiger bei einem entsprechenden Angebot den Verein verlassen kann. Wie auch Thiago, Juan Bernat und Arturo Vidal. Laut italienischen Medienberichten hat Serie-A-Klub Inter Mailand den Münchnern ein Angebot über 24 Millionen Euro für den Chilenen unterbreitet. Die Bayern-Verantwortlichen sollen jedoch abgelehnt haben und eine Forderung von 30 Millionen Euro stellen.


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