05. April 2022 / 16:12 Uhr

Nach Wechselpanne des FC Bayern: Protest-Urteil nicht zwingend in dieser Woche

Nach Wechselpanne des FC Bayern: Protest-Urteil nicht zwingend in dieser Woche

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern und der SC Freiburg müssen möglicherweise länger auf das Urteil des DFB-Sportgerichts warten.
Der FC Bayern und der SC Freiburg müssen möglicherweise länger auf das Urteil des DFB-Sportgerichts warten. © IMAGO/Nico Herbertz/Sven Simon (Montage)
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Die Entscheidung über den Protest des SC Freiburg gegen die Wertung des Spiels gegen den FC Bayern kann offenbar noch ein wenig auf sich warten lassen. Auch eine Urteilsverkündung erst nach dem kommenden Bundesliga-Spieltag ist möglich.

Eine Entscheidung über den Protest des SC Freiburg wegen eines Wechselfehlers des FC Bayern München muss nicht zwingend in dieser Woche oder vor dem nächsten Bundesliga-Spieltag fallen. Der zeitliche Rahmen der Entscheidung des Sportgerichtes des Deutschen Fußball-Bundes hängt nach dpa-Informationen auch davon ab, wie schnell die Prozessbeteiligten sich in das Verfahren einbringen.

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Die Breisgauer hatten am Montagabend Protest gegen die Wertung des 4:1-Auswärtserfolgs der Münchner in der Bundesliga eingelegt, weil diese kurzzeitig mit zwölf Spielern auf dem Feld gestanden hatten. Nun hat das DFB-Sportgericht die Verantwortung. Dieses hat zunächst um Stellungnahmen von den Verfahrensbeteiligten gebeten.

Die Wertung wird auch direkten Einfluss auf den Kampf um die Champions-League-Plätze haben. Bekommt der Tabellenfünfte Freiburg die drei Punkte zugesprochen, wäre er gleichauf mit dem derzeitigen Vierten RB Leipzig. Als das Spiel des VfL Bochum gegen Borussia Mönchengladbach im März wegen eines Becherwurfs abgebrochen wurde, traf das DFB-Sportgericht sechs Tage später eine Entscheidung und wertete die Partie für die Borussia.