19. September 2021 / 18:27 Uhr

FC Blau-Weiß Leipzig gewinnt auch in Laubegast, Markranstädt verliert gegen Freital

FC Blau-Weiß Leipzig gewinnt auch in Laubegast, Markranstädt verliert gegen Freital

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
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Blau-Weiß Leipzig gewinnt in Dresden, Markranstädt muss sich Freital geschlagen geben. © imago/foto2press
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Ein ebenso glückliches wie verdientes 3:2 des Sachsenliga-Dritten Blau-Weiß Leipzig an der Elbe bringt drei weitere Punkte aufs Konto. Der SSV Markranstädt war derweil im Pech und musste sich dem Tabellenführer knapp geschlagen geben.

Leipzig. Blau-Weiß Leipzig hat in der Fußball-Sachsenliga einen prima Lauf. Beim FV Dresden 06 Laubegast feierten die noch ungeschlagenen Schützlinge von Trainer Olaf Kaplick mit einem 3:2 den dritten Sieg der noch jungen Saison. Lohn dafür ist der solide dritte Tabellenplatz, womit die Blau-Weißen zumindest aus Leipziger Sicht so etwas wie die Mannschaft der Stunde sind.

„Es war ein rassiges Spiel von beiden Seiten“, urteilte Kaplick. „Vor allem kämpferisch war es von uns überragend. Einige Male hat zudem unser Keeper Jens Heck großartig gehalten.“ Mit einem Fernschuss brachte Moritz Mäde die Leipziger früh in Front (6. Minute), Tom Leischker köpfte nach Eckball zum 2:0 ein (37.). Den Anschluss der Dresdner (59.) beantwortete Noah-Manuel Rieke nach Flanke Frederik von Richthofens mit dem 3:1. Als die Gastgeber erneut den Anschluss schafften (83.), wurde es noch einmal eng für die Gäste. „Da hatten wir auch ein bissl Glück“ gestand Kaplick und flachste: „Jetzt haben wir elf Punkte mehr als ursprünglich gedacht.“ Der Blick auf die Tabelle verrät: Sein Team hat nun genau elf Zähler.

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Der SSV Markranstädt empfing Spitzenreiter SC Freital mit dem Ziel, dem ambitionierten Aufsteiger das erste Gegentor beizubringen und ihm mindestens einen Punkt abzuringen. „Das hat leider nicht geklappt“, bedauerte SSV-Coach Olaf Brosius, war sich mit seinem„Co“ André Bittner aber einig: „Es war eine mannschaftlich richtig gute, weil taktisch sehr disziplinierte Leistung unserer Jungs.“

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Eine einzige Unachtsamkeit kurz vor der Pause entschied die Partie, als Oliver Genausch genau richtig einlief und dann einköpfte. Danach spielten die Gastgeber offensiver und beschäftigten die überaus spielstarken Rand-Dresdner mehr, als denen lieb war, wodurch sie selbst nur erstaunlich selten vor dem SSV-Tor aufkreuzten.