11. März 2019 / 16:02 Uhr

FC Broistedt II verteidigt mit einem 8:0 die Spitze

FC Broistedt II verteidigt mit einem 8:0 die Spitze

Matthias Preß
In Torlaune: Katrin Schindler (links) und der FC Broistedt II besiegten Schwarzer Berg Braunschweig mit 8:0.
In Torlaune: Katrin Schindler (links) und der FC Broistedt II besiegten Schwarzer Berg Braunschweig mit 8:0. © Isabell Massel
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Zweites Spiel 2019, zweite Niederlage: Die Oberliga-Fußballerinnen aus Broistedt unterlagen in Barum mit 0:2 und bleiben auf einem Abstiegsplatz. Landesligist VfB Peine verlor in Göttingen ebenfalls. Erfolgreich war der FC Broistedt II – mit einem 8:0 gegen Schwarzer Berg behauptete er die Tabellenführung in der Bezirksliga. 

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Zweites Spiel im neuen Jahr, zweite Niederlage: Die Oberliga-Fußballerinnen aus Broistedt unterlagen in Barum mit 0:2 und bleiben damit auf einem Abstiegsplatz. Ebenfalls eine Niederlage kassierte Landesligist VfB Peine in Göttingen. Erfolgreich war hingegen der FC Broistedt II – mit einem 8:0 gegen Schwarzer Berg Braunschweig behauptete er die Tabellenführung in der Bezirksliga. Staffelrivale Arminia Vechelde erkämpfte sich einen Zähler gegen die SG Wenden.

Oberliga

MTV Barum – FC Pfeil Broistedt 2:0 (2:0). Die Viererkette des FC hatte in der Anfangsphase einige Schwierigkeiten. „Wir standen nicht so gut“, stellte Pfeil-Trainer Börge Warzecha fest. In diesem Zeitraum fielen auch die beiden Gegentreffer. Hätte allerdings der Schiedsrichter für ein Nachtreten an Pfeil-Spielerin Tia Zimmermann Rot gezeigt, „hätte sich Barum nicht beschweren dürfen“, sagte Warzecha. Dass der FC auf Carolin Helmering, Jessica Engwicht, Monique Goczol und die kurzfristig erkrankte Denise Böndel verzichten mussten, sah Warzecha nicht als Grund für die Niederlage an. „Die Einstellung und das Engagement bei meinem Team haben gestimmt. Barum war allerdings spielstärker und etwas besser“, erklärte er.

Tore: 1:0 Logemann (6.), 2:0 Schulz (24.).

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Landesliga

MF Göttingen – VfB Peine 5:1 (2:1). „Aufgrund der ersten Halbzeit ist der Sieg für Göttingen verdient“, bilanzierte VfB-Coach Dave Stets. „Denn da hätten wir auch fünf Dinger kriegen können.“ Dass es nicht so kam, sei Laurin Lux und Maxi Metzler zu verdanken gewesen. „Die beiden haben in der Innenverteidigung überragend agiert und uns im Spiel gehalten“, lobte Stets.

In der Offensive jedoch setzte der VfB kaum Akzente, dennoch traf er kurz vor der Pause. „Das Tor fiel aus dem Nichts.“ Und es sorgte für neuen Schwung bei den Peinerinnen. „Denn nach der Pause war die Partie völlig offen – wir hatten mehrmals die Möglichkeit zum Ausgleich, haben aber leider keine genutzt“, berichtete Stets. Effektiver hingegen waren die Göttinngerinnen: Nach einer Ecke erhöhten sie auf 3:1. „Das war der Genickbruch für uns“, konstatierte Stets.

Tore: 1:0, 2:0 Strüber (15., 34.), 2:1 Behrens (41.), 3:1, 4:1 Kreuzer (76., 86.), 5:1 Demann (90.).

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Bezirksliga

Arminia Vechelde – SG Wenden/Kralenriede 2:2 (1:1). Zweimal brachte die frühere Woltorferin Mandy Thomar die Gäste in Führung, zweimal glich die Arminia kurz vor Ende der Halbzeit aus: Erst per Foulelfmeter (45.) durch Franziska Grabinski, dann per Freistoß aus 17 Metern in den Winkel durch Wiebke Brandes (90.). „Es war ein richtig gutes Frauenfußballspiel“, freute sich Arminias Co-Trainer Thorsten Bode. Und dass am Ende dabei auch noch ein Punkt gegen den Vierten heraussprang, „ist verdient“, sagte er.

Tore: 0:1 Thomar (34.), 1:1 Grabinski (45.), 1:2 Thomar (64.), 2:2 Brandes (90.).

FC Pfeil Broistedt II – SV Schwarzer Berg 8:0 (3:0). Die Partie sei eine einseitige Angelegenheit gewesen, erklärte Broistedts Kapitänin Katrin Schindler. „Es ging nur in eine Richtung.“ Und zwar in die des Gäste-Tores. Allerdings dauerte es trotz zahlreicher guter Gelegenheiten bis zur 37. Minute, ehe Marisa Renner die Führung für den FC erzielte. „Damit war der Knoten dann geplatzt“, erklärte Schindler, deren Team anschließend noch sieben Treffer nachlegte. „Der Sieg hätte sogar noch höher ausfallen können.“

Das einzig Unangenehme an diesem Tag sei das Wetter gewesen. „Hagel, Regen, Sturm – es war ziemlich unangenehm, bei diesen Bedingungen zu spielen.“

Tore: 1:0 Renner (37.), 2:0 Benkert (39.), 3:0, 4:0 Bätge (41., 57.), 5:0, 6:0 Benkert (72., 75.), 7:0 Warmbold (87.), 8:0 Bätge (89.).

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Von Matthias Press und Peter Konrad

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