30. April 2022 / 08:02 Uhr

Bericht über finale Gespräche: Konsortium um US-Unternehmer Todd Boehly offenbar vor Chelsea-Kauf

Bericht über finale Gespräche: Konsortium um US-Unternehmer Todd Boehly offenbar vor Chelsea-Kauf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Todd Boehly steht mit einem Konsortium offenbar vor dem Kauf des FC Chelsea.
Todd Boehly steht mit einem Konsortium offenbar vor dem Kauf des FC Chelsea. © IMAGO/ZUMA Wire (Montage)
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Das Wettbieten um Premier-League-Klub FC Chelsea spitzt sich offenbar zu. Wie das "Wall Street Journal" berichtet, soll der US-Unternehmer Todd Boehly den Zuschlag für finale Gespräche über einen Kauf des Champions-League-Siegers bekommen haben.

Beim Wettbieten um die Übernahme des englischen Top-Klubs FC Chelsea aus der Premier League soll ein Konsortium um den amerikanischen Unternehmer Todd Boehly die besten Chancen haben. Wie das amerikanische Wall Street Journal berichtet, sollen die Investoren in bevorzugte Gespräche mit dem englischen Spitzenklub gehen. Im Gespräch ist ein Kaufpreis von mehr als drei Milliarden Dollar. Boehly ist auch Mitbesitzer des Baseball-Klubs Los Angeles Dodgers.

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Am Freitag war bekannt geworden, dass auch der britische Chemiekonzern Ineos in das Rennen eingestiegen ist, womöglich kam die Offerte aber zu spät. Wie die Holding-Gesellschaft um Chef Jim Ratcliffe bekanntgab, bietet sie 4,25 Milliarden Pfund (rund 5,05 Milliarden Euro) für den Kauf des Londoner Vereins. Laut englischen Medienberichten soll das Angebot weit über den bisherigen Geboten anderer Interessenten liegen. Ineos hat in den vergangenen Jahren stark im Sport investiert, neben dem Fußball auch bereits in der Formel 1, beim Segeln oder dem Radsport.

Ein Kauf des Klubs muss dabei auch von der britischen Regierung und der Premier League genehmigt werden. Die Erlaubnis des Staates ist nötig, weil das Vermögen des bisherigen Klub-Besitzers Roman Abramowitsch eingefroren ist. Der russische Milliardär hatte den Verein zum Verkauf gestellt, bevor er von der britischen Regierung wegen seiner angeblichen Nähe zum russischen Präsidenten Wladimir Putin mit harten Sanktionen belegt wurde. Die Sanktionen trafen auch den FC Chelsea.

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