24. November 2020 / 20:55 Uhr

Champions League kompakt: FC Chelsea und FC Sevilla im Achtelfinale - Timo Werner vergibt Riesenchance

Champions League kompakt: FC Chelsea und FC Sevilla im Achtelfinale - Timo Werner vergibt Riesenchance

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Spieler des FC Chelsea bejubeln das 1:0 durch Callum Hudson-Odoi (r.).
Die Spieler des FC Chelsea bejubeln das 1:0 durch Callum Hudson-Odoi (r.). © imago images/PanoramiC
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Der FC Chelsea und der FC Sevilla sind als erste Mannschaften vorzeitig ins Achtelfinale der Champions League eingezogen. Die beiden Teams siegten am Dienstag durch späte Treffer. Bei Chelsea ließ Timo Werner eine Riesenchance aus.

Der FC Chelsea und der FC Sevilla haben schon zwei Spieltage vor dem Abschluss der Vorrunde die ersten beiden Tickets für das Achtelfinale der Champions League gelöst. Die Londoner kamen am Dienstagabend zu einem 2:1 (1:0) bei Stade Rennes, die Spanier siegten ebenfalls mit 2:1 (1:0) beim FK Krasnodar. Mit jeweils zehn Punkten führt das Duo nun die Gruppe E uneinholbar an. Krasnodar und Rennes streiten sich in den beiden noch anstehenden Spielen um den dritten Platz, der zur Teilnahme an der Europa League berechtigt.

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Chelsea kam am Dienstagabend durch ein Tor des ewigen Bayern-Flirts Callum Hudson-Odoi, der seine Schnelligkeit und die Lücken in der Stade-Abwehr nach einem Steilpass von Mason Mount ausnutzte (22.), auf die Siegerstraße. Dabei zeigte sich der 20-Jährige weitaus zielsicherer als zuvor Timo Werner. Der ehemalige Leipziger war von Hudson-Odoi schon in der vierten Minute glänzend in Szene gesetzt worden, jagte den Ball jedoch freistehend aus fünf Metern weit über das Tor. Dennoch gab es aus deutscher Sicht auch Positives zu vermelden: Nach seiner überstandenen Corona-Infektion und rund dreiwöchiger Pause gab Werners Nationalmannschafts-Kollege Kai Havertz sein Comeback, als er in der 76. Minute eingewechselt wurde. Mit Antonio Rüdiger saß der dritte DFB-Kicker bei Chelsea derweil über die volle Distanz auf der Bank.

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Von dort aus musste der Innenverteidiger ansehen, wie seine Kollegen das zwischenzeitliche 1:1 durch den ehemaligen Kölner Serhou Guirassy kassierten (85.). Aus der Ruhe bringen ließ sich das Team von Trainer Frank Lampard davon aber nicht. In der Nachspielzeit traf Oliver Giroud zum 2:1 (90.+1). Ähnlich dramatisch ging es derweil in Krasnodar zu. Nachdem der frühere Schalker Ivan Rakitic die Spanier früh in Führung gebracht hatte (4.). glich Wanderson nach der Pause aus (56.). Munir gelang dann in der fünften Minute der Nachspielzeit der Siegtreffer.