27. April 2021 / 22:52 Uhr

FC Chelsea und Trainer Tuchel dürfen auf Finale hoffen: Hinspiel bei Real Madrid endet unentschieden

FC Chelsea und Trainer Tuchel dürfen auf Finale hoffen: Hinspiel bei Real Madrid endet unentschieden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Real Madrid und der FC Chelsea um Trainer Thomas Tuchel waren im Halbfinal-Hinspiel der Champions League auf Augenhöhe.
Real Madrid und der FC Chelsea um Trainer Thomas Tuchel waren im Halbfinal-Hinspiel der Champions League auf Augenhöhe. © IMAGO/ZUMA Wire/Getty (Montage)
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Der FC Chelsea und sein deutscher Trainer Thomas Tuchel dürfen auf das Finale in der Champions League hoffen. Im Halbfinal-Hinspiel bei Real Madrid kamen die Engländer am Dienstagabend zu einem 1:1-Unentschieden. Für Chelsea traf ein ehemaliger Bundesliga-Profi.

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Der FC Chelsea und der deutsche Trainer Thomas Tuchel sind dem Einzug ins Champions-League-Finale ein Stück näher gekommen. Im Halbfinal-Hinspiel bei Real Madrid mit Nationalspieler Toni Kroos erreichten die Londoner am Dienstagabend ein 1:1 (1:1)-Unentschieden. Damit genügt Chelsea im Rückspiel am kommenden Mittwoch (21 Uhr) ein 0:0 oder ein Heimsieg, um ins Endspiel einzuziehen, das am 29. Mai in Istanbul ausgetragen werden soll. Für Tuchel wäre es in der Königsklasse die zweite Final-Teilnahme in Folge. Im Vorjahr war er im Finalturnier von Lissabon mit Paris Saint-Germain dem FC Bayern München mit 0:1 unterlegen gewesen.

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Die „Blues“ legten einen schwungvollen Start hin – unter Beteiligung mehrerer früherer Bundesliga-Spieler. Der Ex-Leipziger Timo Werner, der beim 1:0 in der Premier League gegen West Ham United zuletzt den 1:0-Siegtreffer erzielt hatte, besaß für Chelsea die erste dicke Gelegenheit des Spiels. Er scheiterte nach Querpass des ehemaligen Dortmunders Christian Pulisic aber aus kurzer Distanz freistehend an Real-Torwart Thibault Courtois (10.). Wenig später klingelte es dann doch. Ein langer Ball von Werners Nationalmannschafts-Teamkollege Antonio Rüdiger, wie Werner einst beim VfB Stuttgart unter Vertrag, landete bei Pulisic. Der umkurvte Courtois und schoss zum 0:1 ein (14.) - das wichtige Auswärtstor für die Gäste war früh gefallen.

Die erste Szene in der Offensive für die Madrilenen gehörte Karim Benzema. Der Schuss des französischen Torjägers aus rund 20 Metern prallte an den Pfosten des Chelsea-Gehäuses (23.). Sechs Minuten später kam Benzema in Anschluss an einen von Kroos getretenen Eckball erneut zum Abschluss, ließ den Ball bei nunmehr heftigen Regenfällen in Madrid von der Brust auf den Fuß abtropfen und überwand Chelsea-Keeper Edouard Mendy im Strafraum zum 1:1 (29). Dabei waren die Londoner zunächst das bessere, aktivere Team und vor allem mit schnellen Vorstößen über die Außenpositionen immer wieder gefährlich geworden. In der Folge gestalteten die Spanier die Begegnung ein wenig offener. Zwingende Torchancen blieben bis zur Pause aber Mangelware.

Ohne Wechsel auf beiden Seiten ging es in den zweiten Durchgang. Damit musste sich bei Chelsea ein weiterer deutscher Nationalspieler, Kai Havertz, weiter gedulden – Tuchel hatte den ehemaligen Leverkusener zunächst auf der Bank gelassen. Auch in den zweiten 45 Minuten gehörte die erste nennenswerte Offensivaktion Werner, dessen Schuss nach einem Fehlpass von Marcelo aber abgeblockt wurde (48.). Insgesamt wirkte Real nun stabiler, die Engländer hatten etwas von ihrem Tempo der ersten 20 Minuten eingebüßt.

Nach etwas mehr als einer Stunde brachte Tuchel dann bei einem Dreifachwechsel Havertz für Werner in die Partie (66.). Gleichzeitig reagierte auch Real-Coach Zinedine Zidane. Belgiens Superstar Eden Hazard, Ex-Chelsea-Profi, sollte der königlichen Offensive mehr Schwung verleihen. Die "Blues" investierten wieder einen Tick mehr, doch beide Teams entwickelten nur wenig Torgefahr. Szenen wie der Freistoß des eingewechselten Hakim Ziyech, den Courtois nach einem ungeschickten Foul von Raphael Varane an Havertz entschärfte (78.), waren die Ausnahme. In den Schlusssequenzen erhöhten die Madrilenen noch einmal das Tempo, Zählbares gelang ihnen aber trotz eines guten Kopfballs von Varane nach einer Kroos-Ecke (88.) nicht mehr.