01. Januar 2020 / 11:34 Uhr

Kostspielige Transfers: Bayern-Gegner FC Chelsea mit hohen Verlusten im Finanzjahr 2019

Kostspielige Transfers: Bayern-Gegner FC Chelsea mit hohen Verlusten im Finanzjahr 2019

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Frank Lampard ist seit dieser Saison Chelsea-Trainer.
Frank Lampard ist seit dieser Saison Chelsea-Trainer. © 2019 Getty Images
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Der FC Chelsea, Achtelfinalgegner des FC Bayern in der Champions League, hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem Finanzloch von über 100 Millionen abgeschlossen. Grund dafür ist die Nicht-Teilnahme an der Königsklasse in Verbindung mit teuren Spielerverpflichtungen.

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Der englische Spitzenklub FC Chelsea, in der Champions League Achtelfinalgegner des FC Bayern München, hat das Finanzjahr 2019 mit umgerechnet 114 Millionen Euro Verlust abgeschlossen. Als Grund führten die Londoner, die in der vergangenen Saison die Europa League gewonnen hatten, die Verpflichtung einiger Spieler, die damit verbundenen Kosten sowie fehlende Einnahmen durch das Verpassen der Champions League an. Chelsea hatte unter anderem den US-Youngster Christian Pulisic für gut 65 Millionen Euro von Borussia Dortmund verpflichtet.

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Trotz des hohen Verlusts zum Stichtag am 30. Juni 2019 sei die Einhaltung der Regularien zum Financial Fairplay der Europäischen Fußball-Union aber nicht gefährdet, teilte der Klub mit. Eine Transfer-Sperre hatten die Londoner bereits im Frühjahr aufgebrummt bekommen. Bis Sommer 2020 durfte der FC Chelsea ursprünglich keine neuen Spieler einstellen, hatte die Fifa damals entschieden, weil der Europa-League-Sieger aus England in 29 Fällen gegen die Regeln zur Verpflichtung Minderjähriger verstoßen haben soll. Auch eine Geldstrafe in Höhe von 600.000 Schweizer Franken (rund 526.000 Euro) war verhängt worden.

FC Chelsea darf ab sofort wieder Spieler verpflichten

Inzwischen war ein Einspruch des Klubs gegen die Transfersperre jedoch von Erfolg gekrönt. Der Sportgerichtshof CAS reduzierte die Sperre der Londoner, die ab Januar wieder neue Spieler verpflichten können. Auch die Geldstrafe wurde um die Hälfte reduziert. Das mildere Urteil begründete der Internationale Sportgerichtshof damit, dass der FC Chelsea nur in etwa einem Drittel der von der Fifa beanstandeten Fälle gegen Transferregeln verstoßen hätte.

Diese Deutschen spielten schon beim FC Chelsea

Die Deutschen beim FC Chelsea: Eine Geschichte mit gemischten Ergebnissen, wie der <b>SPORT</b>BUZZER in dieser Galerie zeigt. Zur Galerie
Die Deutschen beim FC Chelsea: Eine Geschichte mit gemischten Ergebnissen, wie der SPORTBUZZER in dieser Galerie zeigt. ©

Chelsea im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Bayern

Chelsea trifft in der ersten K.-o.-Runde der Königsklasse am 25. Februar in London und am 18. März in München auf den deutschen Rekordmeister. SPORTBUZZER-Kolumnist Jochen Breyer freut sich bereits auf die Partie: „Nach dem ‚Finale dahoam‘ kehrt Chelsea also nach München zurück – mit dem damaligen Kapitän als Trainer: Frank Lampard. Und mit einem ganz anderen Fußball. Keine zynische Betontaktik wie damals unter Roberto Di Matteo, sondern Tempofußball mit jungen Spielern wie Abraham, Mount oder Pulisic. Sollten die Bayern mutiger auftreten als in ihrem letzten Achtelfinale (Liverpool, wir erinnern uns …), sind sie für mich auf jeden Fall Favorit. Und dann gibt es auch keinen ‚Achtelfinale dahoam‘-Schock im Rückspiel.“

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