26. Februar 2021 / 20:51 Uhr

FC Dornbreite bindet zwei Talente

FC Dornbreite bindet zwei Talente

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Sadok-Aemin Amara bleibt trotz Konkurrenzangeboten beim FC Dornbreite.
Sadok-Aemin Amara bleibt trotz Konkurrenzangeboten beim FC Dornbreite. © Agentur 54°
Anzeige

Der umworbene Sadok Amara und Jannek Stoever bleiben mindestens ein weiteres Jahr beim Oberligisten.

Der FC Dornbreite hat für die kommende Spielzeit in der Oberliga zwei Talente weiter an sich gebunden. Sowohl der umworbene Sadok Amara als auch der lange verletzte Jannek Stoever bleiben den Lübeckern mindestens bis 30. Juni 2022 erhalten.

Anzeige

Besonders über die Zusage von Amara freut man sich am Steinrader Damm, weil der Rechtsverteidiger auch auf dem Zettel von Ligakonkurrent Eutin 08 stand. „Sadok hat diese Saison sehr gut eingeschlagen, was ihm nicht viele zugetraut haben. Das freut uns riesig. Er passt super bei uns rein“, sagt der Sportliche Leiter Constantin Lüthje. Der 20-Jährige kam aus der zweiten Mannschaft des SV Eichede (Landesliga) und ist die Entdeckung der laufenden Saison (wir berichteten).

Mehr vom FC Dornbreite

„Ich fühle mich beim FCD sehr wohl“, sagt der 1,74 m große Flügelflitzer zum LN-Sportbuzzer. Von den Abwerbungsversuchen der Eutiner fühlt er sich geschmeichelt. „Ich habe mich über das Interesse gefreut, habe mich aber aufgrund der Mannschaft für Dornbreite entschieden. Ich werde wertgeschätzt und genieße das Vertrauen der Trainer. Zudem passt es auch beruflich perfekt für mich. Es gab für mich keinen Grund, zu wechseln.“ Amara macht seit dem Sommer 2020 eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Holstein.

Stoever will nach Verletzungspause wieder angreifen

Stoever konnte sein Können aufgrund von Verletzungen lediglich in der Vorbereitung andeuten. „Wenn es wieder losgeht, bin ich mir sicher, dass er sein Potential abrufen wird“, erläutert Lüthje. Auch der 19-jährige defensive Mittelfeldspieler wechselte vor der Saison aus Eichede nach Lübeck – allerdings aus der U19-Elf (Regionalliga-Aufsteiger). „Ausschlaggebend war, dass ich mich in Dornbreite sehr wohl fühle und weiter Oberliga spielen möchte“, betont Stoever, dessen älterer Bruder Jonathan „Bobby“ Stoever bei Ligakonkurrent SV Eichede spielt. „Es gab nicht wirklich Zweifel daran. Verein und Trainer passen.“

Berufliche Zukunft noch offen

Nach dem Abitur im vergangenen Jahr wollte Stoever eigentlich ein Auslandsjahr einlegen, was durch die Corona-Pandemie geplatzt ist. Noch steht nicht fest, was er künftig macht: Entweder eine Ausbildung oder ein Studium. So könnte er sich etwa vorstellen, Wirtschaftsrecht/Jura zu studieren. Vorher will er aber zeigen, was er mit dem Ball kann und kann es wie Mitspieler Amara kaum abwarten, dass es bald wieder losgeht.