10. September 2021 / 21:08 Uhr

FC Dornbreite feiert 1:0-Arbeitssieg gegen Preußen Reinfeld

FC Dornbreite feiert 1:0-Arbeitssieg gegen Preußen Reinfeld

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Luca Lübcke (FC Dornbreite, Nummer 99) erzielt nach bereits fünf Spielminuten den Treffer des Tages
Luca Lübcke (FC Dornbreite, Nummer 99) erzielt nach bereits fünf Spielminuten den Treffer des Tages © Agentur 54°
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Den Treffer des Tages erzielte Luca Lübcke nach bereits fünf Minuten

Drei wichtige Punkte holte der FC Dornbreite beim 1:0 im Oberliga-Heimspiel gegen den SV Preußen Reinfeld. Matchwinner war Stürmer Luca Lübcke.

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Reinfelds Sportlicher Leiter Jan-Hendrik Schmidt: "Uns ist nichts Zwingendes eingefallen!"

Reinfelds Trainer Pascal „Kalle“ Lorenz war bedient nach dem Abpfiff. „Das war gruselig. Wenn wir nicht hier punkten, wo sonst. Mit solch einer Leistung kannst du aber nichts holen. Das Spiel haben wir in der ersten Halbzeit verloren“, ärgerte er sich. Der Sportliche Leiter Jan-Hendrik Schmidt haderte: „In den ersten 20 Minuten waren wir nicht auf dem Platz. Das Problem ist, dass wir nicht in die entscheidenden Situationen gekommen sind. Uns ist nichts Zwingendes eingefallen. Sonst gehst du mindestens mit einem 1:1 nach Hause.

FCD-Coach Sascha Strehlau: "Der Sieg ist verdient!"

Ganz anders die Stimmung bei den Lübeckern, die den knappen Sieg lautstark im Mannschaftskreis feierten. „Das frühe Tor hat uns in die Karten gespielt. Leider verpassen wir, nachzulegen. Der letzte Pass fehlte. Der Sieg ist verdient. Reinfeld hat es nur mit langen Bällen versucht“, resümierte ein glücklicher FCD-Trainer Sascha Strehlau. Beide Teams mussten im Duell auf Augenhöhe um den Klassenerhalt auf ihre Torjäger verzichten. Während sich bei den Lübeckern Lubecco Behrens (Nasennebenhöhlenentzündung) kurzfristig krank meldete, musste Reinfelds Goalgetter Kristof Rönnau aus beruflichen Gründen passen.

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Lübcke für Behrens - Führungstreffer für FC Dornbreite nach bereits fünf Minuten

Für Behrens spielte Luca Maurice Lübcke als einzige Sturmspitze im 4-2-3-1-System der Gastgeber. Mit ihm bewies Strehlau ein glückliches Händchen. Schon nach fünf Minuten brachte der Angreifer seine Mannschaft in Front. Nach starker Vorarbeit von Flügelflitzer Sadok Amara drückte Lübcke den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Nur vier Minuten später hätte Lübcke auf 2:0 erhöhen können. Nach erneuter Vorarbeit vom schnellen Amara per Lupfer bekam er den Ball auf den Oberschenkel und setzte diesen links vorbei.

Zäher erster Durchgang vor 270 Zuschauern

Das Niveau der Oberliga-Partie vor 270 Zuschauern am Steinrader Damm war mehr als überschaubar. Höhepunkte waren im ersten Durchgang eher Mangelware. Die Dornbreiter versuchten es im Rahmen ihrer Möglichkeiten, jedoch war am gegnerischen Strafraum zumeist Endstadion. Bei den Gästen sah es nicht viel besser aus. Selten ging es mal nach vorne. Einzig der ehemalige Dornbreiter Maximilian Grimm per Kopfball nach einer Ecke von Dominik Möller (18.) und Luis Mickeleit mit einem Gewaltschuss aus 25 Metern (39.) sorgten für Gefahr.

SV Preußen Reinfeld nutzt Chancen im zweiten Durchgang nicht

Die Begegnung lebte von der Spannung ob des knappen Vorsprungs. Nach dem Seitenwechsel versuchten die Gäste, den Bock umzustoßen. Doch Mickeleit (65.) und der eingewechselte Lasse Czeschel (84.) scheitere jeweils an FCD-Torwart Jonas Neumeister. Das Bemühen konnte man den Stormarnern, die lautstark von 20 mitgereisten Fans der „Supporters Preußen Reinfeld“ angefeuert wurden, nicht absprechen. Auf der anderen Seite vergab Lübcke die Vorentscheidung nach Pass von Marvin Worreschck (50.).

Reinfeld-Kapitän Patrick Ellenberger: "Wir hatten zu wenig Durchschlagskraft!"

„Das Spiel haben wir erste Halbzeit verloren. Auch wenn das frühe 0:1 vom Zeitpunkt ärgerlich ist, darf uns das nicht aus der Bahn werfen“, sagte Reinfelds Kapitän Patrick Ellenberger. „Im zweiten Durchgang haben wir es zwar versucht. Doch hatten wir am Ende zu wenig Durchschlagskraft, für das was wir normal können.“ Zaungast Hasko Behrens, Vater von Lubecco Behrens und früherer Torjäger unter anderem beim Eichholzer SV und Rot-Weiß Moisling, brachte es auf dem Punkt: „Es zählen nur die drei Punkte.“

So spielten beide Teams:

FC Dornbreite: Neumeister – Luther, Brandt, Venzke, Görlitz – Worreschck, Senghore (66. Jannek Stöver) – Amara, Gürsoy, Lening (83. Bany) – Lübcke (66. Cavdarli)

Preußen Reinfeld: Zimmermann – Biermann (85. Schecke), Grimm, Cloppatt, Ellenberger – Nader (46. Lasse Czeschel), Hackbarth, Mickeleit (73. Vogel), Dominik Möller – Wurst (58. Bosbach), Izawa (66. Bojarinov)

SR.: Dajinder Daniel Pabla (TuS Jevenstedt). Z.: 270. Tor: 1:0 Lübcke (5.)