14. September 2019 / 18:02 Uhr

FC Dornbreite Lübeck und TSV Pansdorf gewinnen in der Fremde "zu Null"

FC Dornbreite Lübeck und TSV Pansdorf gewinnen in der Fremde "zu Null"

Bend Strebel
Lübecker Nachrichten
David Senghore traf gegen Kisdorf per direktem Freistoß.
David Senghore traf gegen Kisdorf per direktem Freistoß. © 54°/Koenig
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Pansdorf in Kiel wie "Jekyll und Hyde", FC Dornbreite gegen Phoenix Kisdorf wie entfesselt.

SSC Phoenix Kisdorf – FC Dornbreite Lübeck 0:5. Schon nach einer guten halben Stunde waren alle Messen gelesen. Bastian Henning (13.), David Senghore (21.) mit einem sehenswerten Freistoßtreffer sowie Jelto Focke Reuter (25.) und Alexander Lening (32.) hatten die Hintermannschaft des SSC regelrecht demontiert. Noch vor der Pause schnürte Reuter einen Doppelpack (42.). Im zweiten Durchgang nahm die Mannschaft vom Steinrader Damm dann einige Gänge raus und verwaltete die Führung, sodass der vorentscheidende Pausenstand auch der Endstand war. „Über neunzig Minuten gesehen war das nicht unser bestes Spiel, doch geht der Sieg natürlich allein aufgrund der ersten Hälfte in Ordnung. Mit brutaler Effizienz haben wir da jede Chance genutzt", erläuterte FCD-Co-Trainer Constantin Lüthje, der gestern die Teamleitung innehatte, da Cheftrainer Sascha Strehlau mit der Altherrenmannschaft beim Landesentscheid antrat. Ein Extralob hatte Lüthje noch für David Senghore, der aus einer "geschlossenen Mannschaftsleistung hervorstach."

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Kisdorf: Heide – Boie, Jürgensen (83. Schmidt), Werner, Jeschke (77. Jung), Buhrke, Steinbrecher, Vanselow, Wittke, Schauer, (71. Müller) Caro.
FCD: Bethmann - Senghore, Wehrendt, Reuter, Lening, Gomig, Görtlitz, Henning, Teuber (77. Stieglitz), Schliesser (71. Lübcke), Venzke.

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SVE Comet Kiel - TSV Pansdorf 0:2. Der TSV Pansdorf grüßt weiter und immer deutlicher von der Tabellenspitze. In der ersten Hälfte sah sich der TSV mit einem stark aufspielenden SVE konfrontiert und bekam seinerseits keinen Zugriff aufs Spiel. "Wenn wir zur Pause 0:2 hinterliegen, dürfen wir uns nicht beschweren", erkannte Pansdorfs Trainer Helge Thomsen selbstkritisch. Tatsächlich erzielte seine Elf jedoch quasi mit dem Pausenpfiff den Führungstreffer durch Kai Hahn, der von Felix Krüger bedient wurde. In Folge einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang konnte Pansdorf zunächst durch Krüger das 0:2 erzielen (59.) und schließlich die drei Punkte aus der Landeshauptstadt entführen. "Nicht zuletzt hat uns hier sicher einmal mehr unsere Physis in die Karten gespielt. Über die erste Halbzeit müssen wir dennoch reden", bekannte Thomsen.

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Marco Jürgens, SVG Pönitz. Zur Galerie
Marco Jürgens, SVG Pönitz. ©

Pansdorf: Schramm - Wossidlo, Greger (44. Knetsch), Kunert, Krüger, Miljic, Kirstein, Mess, Freihube, Hahn (80. Grimm), Denker.