19. November 2021 / 13:20 Uhr

FC Dornbreite will SV Todesfelde ärgern

FC Dornbreite will SV Todesfelde ärgern

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Gelingt es Sascha Strehlaus Team vom FC Dornbreite, dem klaren Favoriten SV Todesfelde ein Bein zu stellen?
Gelingt es Sascha Strehlaus Team vom FC Dornbreite, dem klaren Favoriten SV Todesfelde ein Bein zu stellen? © Agentur 54°
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Zwar war es im Hinspiel eine glasklare Angelegenheit zugunsten des SVT, doch der sportliche Weg des FC Dornbreite findet Zuspruch beim Gegner. Die Entscheidung über die Zukunft von Sven Tramm dürfte gefallen sein.

An das Hinspiel werden die Fußballer des FC Dornbreite keine guten Erinnerungen haben. 0:4 hieß es beim Oberliga-Spitzenteam SV Todesfelde. Wiedergutmachung ist also angesagt, wenn beide Teams Samstag am Steinrader Damm (14 Uhr) aufeinandertreffen.

Die Spieler des FC Dornbreite hatten beim Lasertag spielen eine ordentliche Portion Spaß.
Die Spieler des FC Dornbreite hatten beim Lasertag spielen eine ordentliche Portion Spaß. © Sascha Strehlau/hfr

FC Dornbreite hat Lasertag für sich entdeckt

Das letzte spielfreie Wochenende haben die Dornbreiter zu einem Teambuildingausflug bei Lasertag in Lübeck genutzt. „Es hat viel Spaß gemacht und war lange geplant“, sagt Trainer Sascha Strehlau. „Für leichte Blessuren war die Pause gut. Die Sommervorbereitung war nach der langen Corona-Pause lang. Das merkt man daran, dass bei einigen Spielern die eine oder andere Verletzung aufgetreten ist."

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Janek Brandt, Norman Bierle und Lubecco Behrens müssen passen

Trotz der Ausfälle von Janek Brandt (Verdacht auf Kreuzbandriss), Norman Bierle (Leistenzerrung) und Lubecco Behrens (krank) wollen die Lübecker die Gäste ärgern. „Uns ist bewusst, dass Todesfelde ein anderes Kaliber ist. Es muss einiges passen, es ist aber nicht unmöglich“, sagt Strehlau und baut auf die positive Heimbilanz mit drei Siegen in sechs Spielen.

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"Man merkt, dass sie Bock haben"

Die Philosophie des FCD ist Todesfeldes Teamchef Sven Tramm bereits im Hinspiel positiv aufgefallen: „Die Truppe wächst in sich zusammen und hat viele gute fußballerische Elemente. Sie wollen Fußball spielen. Diesen Wege finde ich immer besser. Man merkt, dass sie Bock haben.“

Sven Tramm und Bastian Holdorf stehen auch 2022/2023 gemeinsam für den SV Todesfelde an der Linie

Bis auf Yannick Chaumont (Knie) und Hasan Yilmaz (Sprunggelenk) kann der SVT auf nahezu alle Spieler zurückgreifen. Lediglich Tarec Blohm fehlt nach seiner roten Karte gegen den TSV Pansdorf für zwei Spiele. Unter der Woche habe man gut trainiert, die Beteiligung liege bei einhundert Prozent, so „Trammer“, dessen Trainerkollege und Freund Bastian Holdorf kürzlich bis 2024 verlängerte. Dass Tramm auch in der nächsten Saison an der Seitenlinie stehen wird, ist bereits beschlossene Sache. Der 42-Jährige verfügt über einen unbefristeten Vertrag – die Fortsetzung der Zusammenarbeit ist jährlich reine Formsache. Seit zehn Jahren ist Tramm bereits im Dienste des Dorfklubs unterwegs. „Ich bin hier total zufrieden. Der SVT ist mein Verein geworden und ich denke 0,0 an andere Klubs. Ich hoffe, das geht hier noch ein paar Jahre weiter“, sagt er. 

von Volker Giering & Finn Hofmann