14. Juli 2020 / 14:16 Uhr

FC Eilenburg hofft auf 1000 Fans beim Pokal-Halbfinale gegen Lok Leipzig

FC Eilenburg hofft auf 1000 Fans beim Pokal-Halbfinale gegen Lok Leipzig

Susan Stephan
Leipziger Volkszeitung
Vorbereitung auf die Liga und Pokalkracher: Nico Knaubel (Mitte) und der FC Eilenburg zurück im Training.
Vorbereitung auf die Liga und Pokalkracher: Nico Knaubel (Mitte) und der FC Eilenburg zurück im Training. © Thomas Jentzsch
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Mit passendem Hygienekonzept könnte der Pokalknaller gegen Lok Leipzig vor Zuschauern steigen. Eine neue Verordnung soll ab 18. Juli bis zu 1000 Zuschauer im Amateur- und Breitensport zulassen.

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Eilenburg. Es wird wieder ernst: Nach vielen Verschiebungen und Spekulationen steht jetzt fest, dass der FC Eilenburg am 8. August gegen Lok Leipzig um den Einzug in das Sachsenpokal-Finale spielt. Das Halbfinale steigt im Ilburg-Stadion – geht es nach den FCE-Verantwortlichen werden zumindest einige Fans in den „Live-Genuss“ kommen.

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Möglich macht dies eine neue Verordnung. Ab 18. Juli sollen wieder bis zu 1000 Zuschauer im Amateur- und Breitensport zugelassen werden. Voraussetzung ist ein behördlich genehmigtes Hygienekonzept. Um dieses wird sich der FC Eilenburg bemühen. „Natürlich möchten wir, dass Zuschauer dabei sein können“, bekräftigte Präsident Steffen Tänzer. Das weite Rund im Ilburg-Stadion, normalerweise ein Stimmungskiller, könnte sich jetzt als Glücksgriff erweisen. Platz, um die Zuschauer mit Abstand zu platzieren, ist jedenfalls genügend.

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Und so steigt auch beim Eilenburger Cheftrainer Nico Knaubel die Vorfreude auf das Duell gegen seinen Ex-Club. „Wir haben im März zum letzten Mal gespielt, auch wenn die Mannschaft nach der langen Pause sicher nicht eingespielt sein wird, freuen wir uns, wenn es endlich wieder losgeht.“ Der Termin kommt früher als gedacht. Ursprünglich war die Rede vom 15./16. August. An jenem Wochenende startet jetzt die neue Oberliga-Saison. Sieben Tage später sollen bereits die Landespokal-finals über die Bühne gehen und in der ARD gezeigt werden.

Lok steht nicht ohne Spieler da

Die Chance, das Endspiel zu erreichen, war nie größer als jetzt. Das weiß auch Eilenburgs Nico Knaubel. „Es ist für uns eine große Möglichkeit, allerdings ist Lok Leipzig für mich klarer Favorit“, so Knaubel. Die Probstheidaer haben den Aufstieg in die 3. Liga in der Relegation verpasst und spielen weiter in der Regionalliga. Mit Ausnahme der Arbeitspapiere von Paul Schinke waren alle Verträge ausgelaufen. Ohne Mannschaft steht Lok natürlich nicht da. Viele Spieler wollen bleiben, werden sicher auch zu abgespeckten Verträgen Ja sagen und stehen dank der Vorbereitung auf die Relegationsspiele Ende Juni deutlich mehr im Saft als die Eilenburger. Knaubel verspricht: „Wir werden uns sehr gut auf Lok vorbereiten und dann schauen wir, was geht.“

Der offizielle Trainingsstart erfolgte Montagabend, freiwillig wurde schon in der letzten Woche geübt. Das Halbfinale ist in diesem Jahr eine besondere Herausforderung. Für alle.