21. Oktober 2019 / 16:11 Uhr

FC Eintracht Northeim wacht zu spät auf

FC Eintracht Northeim wacht zu spät auf

Kathrin Lienig
Göttinger Tageblatt
Melvin Zimmermann (r.) trifft zum 2:0 für die Northeimer in Oldenburg.
Melvin Zimmermann (r.) trifft zum 2:0 für die Northeimer in Oldenburg. © Peter Heller
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Fußball-Oberligist FC Eintracht Northeim musste im zwölften Saisonspiel die neunte Niederlage einstecken: Beim VfL Oldenburg verloren die Südniedersachsen mit 4:6 (0:4) und bleiben weiterhin Schlusslicht der Liga. Inzwischen trennen sie sechs Punkte vom rettenden Ufer.

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Nach der 0:6-Pleite gegen Delmenhorst in der Vorwoche schien sich das Debakel in Oldenburg fortzusetzen. Nach 18 Minuten lagen die Northeimer schon 0:2 zurück. Torhüter Meyer bekam den Ball nicht zu fassen, sodass Mennicke (13.) zum 1:0 traf. Anzong erzielte per Kopfball den zweiten Oldenburger Treffer. Ein Doppelschlag des VfL kurz vor der Pause (42. und 45.+2) machte alles noch schlimmer. De-Buhr nutzte einen zu kurzen Pass in der Northeimer Defensive zum dritten Treffer für den VfL. Ein erfolgreich abgeschlossener Konter von Jädtke brachte den Gastgebern das 4:0 ein.

Motiviert aus der Kabine gekommen

Zum Wiederanpfiff schien ein anderes Northeimer Team auf dem Platz zu stehen. Die Spieler kämpften und belohnten sich für ihren Einsatz mit Toren, für eine Wende reichte es aber nicht . Dafür war die Hypothek mit vier Gegentreffern aus der ersten Halbzeit zu hoch.

Binnen drei Minuten sorgten Ilyas Bircan (53.) und Melvin Zimmermann (56.) für einen Hoffnungsschimmer bei der Eintracht, der noch größer wurde, als Marc Yannick Grunert (66.) für den 3:4-Anschlusstreffer sorgte. Auch das zwischenzeitliche 5:3 durch König (73.) entmutigte die Northeimer nicht, Grunert (80.) brachte sie mit seinem zweiten Treffer wieder heran. Der VfLer De-Buhr, der ebenfalls zum zweiten Mal traf, setzte dann in der 83. Minute den Schlusspunkt.

Aufgrund der schwachen ersten Halbzeit verpassten es die Northeimer, sich selbst zu belohnen und ihrem Trainer Simon Schneegans, der am vergangenen Dienstag Vater geworden und deshalb nicht mitgereist war, ein passendes Geschenk zu machen.

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