27. April 2021 / 15:48 Uhr

Abseits des Platzes: Beim FC Eldagsen werkeln sie fleißig an der Zukunft

Abseits des Platzes: Beim FC Eldagsen werkeln sie fleißig an der Zukunft

Ole Rottmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Auch beim FC Eldagsen tut sich derzeit auf dem Rasen nicht allzu viel. Dafür aber abseits des Feldes...
Auch beim FC Eldagsen tut sich derzeit auf dem Rasen nicht allzu viel. Dafür aber abseits des Feldes... © privat
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Auf dem Platz ist auch beim FC Eldagsen derzeit nicht allzu viel Bewegung. Dafür hat der Landesligist abseits des Platzes fleißig gewerkelt und 80 neue Sitzplätze installiert. Auch bei der Kaderplanung sind Trainer Holger Gehrmann und Teammanager Sebastian Westenfeld gut vorangekommen.

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Auf dem Platz tut sich aktuell nichts, doch dafür sind die Helferinnen und Helfer des FC Eldagsen abseits des Rasens umso fleißiger. War im vergangenen Jahr bereits an einer Flutlichtanlage sowie der Modernisierung des Kabinentrakts gearbeitet worden, haben sich die fleißigen Eldagser nun der Tribünen und Zuwegungen des Heinrich-Mund-Stadions angenommen.

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„80 neue und überdachte Sitzplätze erhöhen zukünftig den Komfort und bieten im überdachten Teil der Sportanlage eine gemütliche Möglichkeit, die Spiele des FCE zu verfolgen“, vermeldet der Landesligist. „Eine besondere Herausforderung war die Montage, da der Verein sich, wie bei allen laufenden Initiativen, an die geltenden Kontaktbeschränkungen gehalten hat. In Zweierteams wurde fortlaufend an der Installation der Sitzplätze gearbeitet, die nunmehr erfolgreich abgeschlossen ist.“

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Überdies wurden einige der bisher mit Kies bestreuten Wege auf dem Gelände mit Platten befestigt. Stichwort: Barrierefreiheit. Dabei profitierte der Klub aus dem Springer Ortsteil von finanziellen Zuwendungen der „Aktion Mensch“, der bekannten Sozialorganisation des ZDF.

Gehrmann schraubt lieber am Kader

Cheftrainer Holger Gehrmann gibt zu, dass er selbst kein Werkzeug in die Hand genommen hat. Stattdessen schraubte er lieber gemeinsam mit Teammanager Sebastian Westenfeld am Kader für die Saison 2021/22, hat dabei aber auch bereits einen hohen Fertigstellungsgrad erreicht.

So wird Eigengewächs Rune Flohr den Klub in Richtung Hamburg verlassen. Nach Köln hingegen zieht es Tom Buchmann. Der Innenverteidiger wird studienbedingt einige Zeit am Rhein verbringen und daher seiner Mannschaft nicht im gewohnten Maße zur Verfügung stehen können. Als kompletter Abschied ist das zwar nicht geplant, „aber wir können ihn erst mal nicht mehr ganz fest einplanen“, erklärt Gehrmann.

Er freut sich, dass sein Kader trotz dieser anderthalb Abgänge im Grunde komplett ist. Mit Rückkehrer Steve Goede vom SV Bavenstedt, bei dem allerdings erst einmal abgewartet werden muss, inwieweit er verletzungsfrei bleibt, Torwart Patric-Ruben Howind vom TSV Gestorf und Sandro-José Padial (SSV Elze) gehören ihm drei Spieler an, die eigentlich bereits in dieser Rückrunde dabei sein sollten. Aufgrund der Corona-Zwangspause wird ihr Einstand nun erst im Sommer erfolgen.

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Und wo soll es dann hingehen, Herr Gehrmann? „In die Oberliga natürlich“, sagt der Trainer lachend – und ausdrücklich im Scherz, um ernsthaft zu ergänzen, dass es schön wäre, wenn man in der aktuellen Spielklasse den Blick nicht immer vorwiegend nach unten richten müsste. FC-Teammanager Westenfeld zeigt sich diesbezüglich optimistisch. „Wir sind mit dem Kader sehr zufrieden“, sagt er.

Die Arbeiten an der Infrastruktur sind also abgeschlossen. Wobei im nächsten Monat noch das Geländer am Seitenrand des A-Platzes ausgetauscht werden soll. Und im Kader? „Man weiß ja nie“, sagt Westenfeld – und zwinkert mit den Augen.