07. November 2021 / 18:06 Uhr

Wieder kein Mutmacher: Eldagsen verliert nach Führung noch 1:2 gegen Bavenstedt

Wieder kein Mutmacher: Eldagsen verliert nach Führung noch 1:2 gegen Bavenstedt

Ole Rottmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Hängende Köpfe bei den Spielern des FC Eldagsen nach dem 1:1.
Hängende Köpfe bei den Spielern des FC Eldagsen nach dem 1:1. © deisterpics/Stefan Zwing
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Der FC Eldagsen hat auch gegen den SV Bavenstedt den Kürzeren gezogen. Trotz Führung hieß es nach 90 Minuten 1:2. "Die Stimmung leidet da natürlich auch drunter. Wir sind froh, dass wir im neuen Jahr wieder auf Null stellen können", sagte Trainer Holger Gehrmann hinterher.

Es ist wahrlich keine gute Zeit für den FC Eldagsen. Nach der 1:2 (1:1)-Heimniederlage gegen den SV Bavenstedt am Samstag, der dritten Pleite in der Landesliga Süd am Stück, stand das Team von Trainer Holger Gehrmann für eine Nacht sogar auf dem zehnten und letzten Platz der Tabelle. Nach den Resultaten von Sonntag ist es Neunter.

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Dabei hatte es ordentlich begonnen für den Gastgeber, der es bei Ballbesitz statt des angestammten 4-1-4-1-Systems mit einer Zweistürmertaktik versuchte. Der einzige nominelle Angreifer Lauri Schwitalla wurde im Wechsel von Timon Scharmann und Lucas Brünig unterstützt. Und einer dieser Vorstöße Scharmanns war früh von Erfolg gekrönt. Per abgefälschtem Linksschuss traf der Akteur mit der Rückennummer 34 zur umjubelten Gastgeberführung (14. Minute).

Bilder vom Spiel der Landesliga Süd zwischen dem FC Eldagsen und SV Bavenstedt

Eldagsens Jan Flügge hat mit der Kamera vom Dach der Auswechselbank den Überblick. Zur Galerie
Eldagsens Jan Flügge hat mit der Kamera vom Dach der Auswechselbank den Überblick. ©

Dosenöffner? Mutmacher? Die Wende zum besseren nach zuletzt mauen Ergebnissen? Denkste! Gerade erst frisch aufgetragen, ließen sich die Senfstädter die Butter direkt wieder vom Brot nehmen. „Viel zu einfach und viel zu früh“ sei der Ausgleich gefallen, monierte Gehrmann. Justin Sandtvos erwies sich als wahrer Stimmungskiller-Experte, als er einen von der Grundlinie zurückgelegten Ball am zweiten Pfosten nur noch über die Torlinie drücken musste (19.). 


Patric-Ruben Howind war ohne Abwehrchance. Eldagsens etatmäßige Nummer zwei hütete abermals das Tor. Bürst stand zwar wieder auf dem Spielformular, jedoch nicht Nummer eins Marcel, der mit einem Rippenbruch noch länger fehlen wird, sondern dessen älterer Bruder Patrick, der in der Vergangenheit das Tor der Schwarz-Gelben gehütet hatte, jedoch schon seit Jahren nicht mehr aktiv ist. Die Eldagser fahren personell auf der letzten Rille – und die vier (!) verletzungsbedingten Wechsel während der Partie lassen die Lage nicht eben besser werden. 

Gleichermaßen verhielt es sich mit dem 2:1 für die Gäste, das Niclas Treu in der 65. Minute erzielte, nachdem Lauri Schwitalla auf der anderen Seite den Ball neben den Kasten gesetzt hatte. Danach war zwar noch fast eine halbe Stunde zu gehen, doch „hinten raus plätschert das Spiel komplett weg“, sagte Gehrmann. „Die Stimmung leidet da natürlich auch drunter. Aber wir sind froh, dass wir im neuen Jahr wieder auf Null stellen können.“