29. September 2019 / 20:19 Uhr

"Es war am Ende ein wildes Spiel": FC Eldagsen schlägt TSV Barsinghausen mit 2:1

"Es war am Ende ein wildes Spiel": FC Eldagsen schlägt TSV Barsinghausen mit 2:1

Ole Rottmann
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Eldagsens Jan Flügge (links) wird von Barsinghausens Volkan Culha ausgebremst.
Eldagsens Jan Flügge (links) wird von Barsinghausens Volkan Culha ausgebremst. © deisterpics/Stefan Zwing
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Der FC Eldsagsen sah im Aufsteiger-Duell mit dem TSV Barsinghausen wie der Sieger aus, führte kurz vor Schluss mit 1:0. Dann glichen die Gäste aus, nur um mit der letzten Aktion doch noch einen Treffer zu kassieren. Das Team von Holger Gehrmann sammelt drei weitere Punkte für den Klassenerhalt in der Landesliga.

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Als Schiedsrichter Amine Bouguerra die Nachspielzeit anzeigte, führte der FC Eldagsen gegen den TSV Barsinghausen mit 1:0 – befand sich nach Gelb-Rot gegen Mark Jeske (81. Minute) allerdings in Unterzahl. Vier Finger hielt der Referee in den verregneten Eldagser Himmel. Vier Minuten Aufschlag also, in denen noch einiges passieren sollte, ehe der 2:1 (0:0)-Sieg der Platzherren schließlich feststand.

Just gleicht spät aus

Zunächst trafen die Gäste zum späten, jedoch keineswegs unverdienten Ausgleich. Ein von Tobias Kienlin getretener Freistoß aus dem rechten Halbfeld segelte durch den Sechzehnmeterraum. Der eingewechselte Robert Just war wohl als Einziger und Letzter am Ball und bugsierte ihn zum 1:1 über die Linie (90.+2). „Nun wollten wir noch auf den Sieg gehen“, sagte Barsinghausens Trainer Dennis Herrmann. „Es war am Ende ein wildes Spiel.“

Bilder vom Spiel der Landesliga zwischen dem FC Eldagsen und TSV Barsinghausen

Eldagsens Mark Jeske (links) will dem Barsinghausen Volkan Culha dem Ball abnehmen. Zur Galerie
Eldagsens Mark Jeske (links) will dem Barsinghausen Volkan Culha dem Ball abnehmen. ©
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Das die Seinen schließlich doch noch wieder aus der Hand gaben, denn in der fünften Minute der von Bouguerra gewährten Zusatzzeit – das TSV-Tor hatte für einen weiteren Nachschlag gesorgt – setzte sich Eldagsens Leon Fülberg am rechten Flügel durch und brachte den Ball ein letztes Mal vor das Tor von Schlussmann Kevin Kitsch, wo Björn Graw schließlich vollendete (90.+5).

Nun hatte der Unparteiische genug gesehen und pfiff nur noch zweimal: an und direkt wieder ab. „Unsere fehlende Bereitschaft zu verteidigen war heute die Achillesferse. Das war defensiv zu dünn“, sagte Herrmann. In der Situation, aus der das entscheidende Tor entstanden sei, wären seine Akteure in der Überzahl gewesen.

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„Wir sind schon der glückliche Sieger heute in einem eigentlich typischen Unentschiedenspiel“, sagte FCE-Trainer Holger Gehrmann. „Die zweite Hälfte ging an uns, aber in der ersten war Barsinghausen besser.“ Ein Lauern auf des Gegners Fehler hatte Herrmann vor dem Halbzeitpfiff ausgemacht. „Und das haben beide Mannschaften geduldig durchgezogen.“

Der wiedergenesene Lauri Schwitalla hatte den FC Eldagsen durch eine „Fast-Direktabnahme“ (Gehrmann) mit 1:0 in Führung geschossen (57.). Zudem zeichneten sich beide Keeper mit Glanzparaden aus. Kitsch und Marcel Bürst parierten stark gegen Rune Flohr, Schwitalla und Patrik Müller. In der Nachspielzeit waren sie machtlos.

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