25. November 2021 / 16:53 Uhr

Aues Teamchef Hensel fordert vor dem Heimspiel gegen Darmstadt: „Nicht ein Prozent nachlassen“

Aues Teamchef Hensel fordert vor dem Heimspiel gegen Darmstadt: „Nicht ein Prozent nachlassen“

dpa
Teamchef Marc Hensel beim Spiel von Hannover 96 gegen FC Erzgebirge Aue an der Seitenlinie.
Teamchef Marc Hensel vom FC Erzgebirge Aue am Spielfeldrand © Axel Heimken/dpa
Anzeige

Der FC Erzgebirge hat aus den vergangenen fünf Spielen zehn Punkte geholt und damit die Abstiegsplätze verlassen. Allerdings empfangen die Veilchen am Samstag mit den Lilien den aktuellen Tabellenzweiten der 2. Bundesliga. Trotzdem will Teamchef Marc Hensel gewinnen. „Aber wir dürfen kein Prozent nachlassen, sonst reicht es nicht“, sagte er.

Aue. Der FC Erzgebirge Aue will trotz des jüngsten Aufschwungs und dem Verlassen der Abstiegsplätze in der keine Sorglosigkeit einziehen lassen. Vor der Partie gegen den Tabellenzweiten SV Darmstadt 98 am Samstag (13.30 Uhr) forderte Teamchef Marc Hensel am Donnerstag vollste Konzentration. „Wenn alles passt, können wir gegen jeden Gegner bestehen. Wir dürfen aber nicht auch nur ein Prozent nachlassen, dann reicht es nicht“, sagte Hensel bei einer Video-Pressekonferenz.

Anzeige

„Wir haben noch nichts erreicht“

Darmstadt sei derzeit die beste Mannschaft der 2. Bundesliga. „Sie haben aus den vergangenen sechs Spielen 16 Punkte geholt, das sagt alles“, sagte Hensel und verwies auch auf die Angriffswucht. „Sie sind brandgefährlich. Sie haben nicht nur zwei Leute, die jederzeit treffen können, es werden auch keine Sonderbewachungen verordnen“, betonte der Teamchef.

Weitere Meldungen zum FC Erzgebirge Aue

Trotz des Fehlens der Zuschauer – nach der neuen Corona-Schutzverordnung des Freistaates Sachsen müssen die Spiele unter Ausschluss von Fans veranstaltet werden – und zahlreicher verletzter beziehungsweise gesperrter Spieler will Hensel keine Alibis hören. „Es geht nicht darum, Probleme zu beheben, sondern lösungsorientiert zu agieren. In Rostock haben wir gezeigt, wie schwierige Situationen gelöst werden können“, sagte der Gymnasiallehrer. Er forderte von seinen Spielern, gierig zu bleiben: „Wir haben noch nichts erreicht. Wir brauchen am Saisonende 40 Punkte. Das Nahziel in jeder Woche muss es sein, drei Punkte zu holen.“

Gerald Fritsche