21. Oktober 2020 / 20:38 Uhr

FC Erzgebirge Aue verpasst beim HSV die Tabellenführung

FC Erzgebirge Aue verpasst beim HSV die Tabellenführung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pascal Testroet kann es nicht fassen: Der FC Erzgebirge Aue verspielt beim HSV die Tabellenführung.
Pascal Testroet kann es nicht fassen: Der FC Erzgebirge Aue verspielt beim HSV die Tabellenführung. © dpa
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Der FC Erzgebirge Aue hat beim Hamburger SV wertvolle Punkte liegen lassen und im Nachholspiel den Kampf um die Tabellenspitze verloren. Der Fußball-Zweitligist aus Sachsen verlor 0:3 (0:1).

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Hamburg. Fußball-Zweitligist Hamburger SV ist wieder Spitzenreiter der 2. Fußball-Bundesliga und hat einen Vereinsrekord markiert. Die Hamburger bezwangen am Mittwochabend im Nachholspiel Verfolger Erzgebirge Aue mit 3:0 (1:0). Die Tore erzielten Manuel Wintzheimer (17. Minute), Sonny Kittel (52.) und Khaled Narey (72). Erstmals seit Bundesliga-Gründung ist der HSV mit vier Siegen in eine Saison gestartet.

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Nach Verletzungsausfällen und der neuerlichen Sperre für Kapitän Toni Leistner mussten die Platzherren ihr Team abermals umbauen. Zum ersten Mal in dieser Saison durfte der schnelle Angreifer Bakery Jatta ins Startteam. Trainer Daniel Thieoune verwirrte die Gäste mit ungewohnter Formation und Positionswechseln während der Partie. Vor allem auf den Außenbahnen hatten die Hamburger mit Narey und Jatta deutliche Schnelligkeitsvorteile. Beide sorgten mehrfach für gefährliche Aktionen.

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Der FC Erzgebirge Aue verliert das Nachholspiel vom 4. Oktober beim Hamburger SV mit 3:0. Zur Galerie
Der FC Erzgebirge Aue verliert das Nachholspiel vom 4. Oktober beim Hamburger SV mit 3:0. ©

Im Spitzenspiel Zweiter gegen Dritter hielten lediglich die Norddeutschen, was ihre Tabellenposition versprach. Die Sachsen kamen in der Offensive nicht zum Zuge. Lediglich mit einem Distanzschuss von Mittelfeldspieler Philipp Riese (9.) sorgte das Team von Trainer Dirk Schuster für Gefahr. Ex-Bayern-Torhüter Sven Ulreich war bei seiner Heimpremiere vor 1000 Zuschauern im Volksparkstadion aber auf dem Posten.

Die Hamburger hatten durch Narey eine weitere Riesenmöglichkeit, doch der 26-Jährige konnte Martin Männel im Auer Tor nicht überwinden (42.). Ob Zweikämpfe, Passspiel oder Ballbesitz - die Gastgeber gaben klar den Ton an

dpa