26. April 2020 / 17:57 Uhr

FC Förderkader startet wieder mit Nachwuchstraining

FC Förderkader startet wieder mit Nachwuchstraining

Kai Rehberg
Ostsee-Zeitung
Horst Greinert, Klubchef des FC Förderkader René Schneider.
Horst Greinert, Klubchef des FC Förderkader René Schneider. © FOTO: OVE ARSCHOLL
Anzeige

Als einer der ersten Fußballvereine in MV bietet am Montag der FC Förderkader René Schneider in Rostock wieder ein Nachwuchstraining auf dem Platz an. Dafür hat der Verein ein umfangreiches Konzept vorgelegt, das sich streng an die geltenden Regelungen und Hygienevorschriften hält. 

Anzeige

Darauf warten viele Nachwuchskicker in der Corona-Zeit seit Wochen sehnsüchtig: Als einer der ersten Fußballvereine in MV bietet am Montag der FC Förderkader René Schneider in Rostock wieder ein Training auf dem Platz an. „Wir haben am Freitag vom Gesundheitsamt das Okay dafür gekriegt“, bestätigte Vorstandschef Horst Greinert gegenüber der OZ. Zuvor hatte der Verein ein umfangreiches Konzept ausgearbeitet und vorgelegt, das sich streng an die geltenden Regelungen und Hygienevorschriften hält.

Anzeige

Das Trainingsangebot des FC Förderkader richtet sich zunächst an sechs Mannschaften von der U12 aufwärts, also etwa 120 Kinder und Jugendliche. Genutzt werden dafür alle drei Plätze (zwei Rasenflächen, ein Kunstrasenplatz), die dem Verein auf seinem Gelände am Damerower Weg in Rostock zur Verfügung stehen. „Die Regelung sieht vor, dass in zwei Zweiergruppen weitläufig verteilt an verschiedenen Stationen trainiert wird. Dabei geht es vor allem Ballgefühl und Technik“, berichtet Greinert. „Und das Programm wird zeitlich gestreckt: Wir nutzen den ganzen Tag dafür.“

Mehr Fußball

Um den Nachwuchs wieder auf den Platz lassen zu können, muss der Verein eine ganze Reihe von Auflagen erfüllen. So müssen alle Kinder getrennt anreisen, dürfen sich am Sportplatz nicht umziehen und duschen und sollen sich vor und nach dem Training die Hände desinfizieren. Sie werden ihr Übungsprogramm gestaffelt absolvieren, sodass es wenige Kontaktmöglichkeiten gibt. Die Eltern dürfen beim Training nicht zuschauen.

„Ich hoffe, dass wir es alles gut organisiert kriegen, sonst würden wir von uns aus reagieren“, sagt Horst Greinert. „Es werden nicht alle jeden Tag trainieren, und es wird auch kein Training sein, wie man es gewohnt ist“, erklärt der 66-Jährige. Mit dem Training auf Sparflamme will der Verein den wartenden Kids nach wochenlanger Isolation aber ein Angebot machen. „Ich weiß auch noch nicht, wie die Eltern darauf reagieren werden“, sagt Greinert. „Mal sehen, wie es angenommen wird.“