30. September 2021 / 07:06 Uhr

"So kann es weitergehen": Egestorf beim 3:0 gegen Göttingen ganz souverän

"So kann es weitergehen": Egestorf beim 3:0 gegen Göttingen ganz souverän

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Egestorfs Tigrinho zieht am Göttinger Alexander Kern vorbei.
Egestorfs Tigrinho zieht am Göttinger Alexander Kern vorbei. © deisterpics/Stefan Zwing
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Nichts anbrennen lassen hat der 1. FC Germania Egestorf/Langreder im Heimspiel der Oberliga gegen die SVG Göttingen. Die Mannschaft von Paul Nieber setzte sich souverän mit 3:0 (1:0) durch. "So kann es weitergehen", freute sich der Trainer.

Es ist ein unangenehmer Abend im Egestorfer Stadion an der Ammerke gewesen – für das Publikum und die SVG Göttingen. Die 130 Zuschauer froren bei gelegentlichen Schauern, Wind und gefühlten 8 Grad, die Göttinger kassierten in der Oberliga eine 0:3 (0:1)-Niederlage gegen den gastgebenden 1. FC Germania. 

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Ein Kopfball von Lennart Novotny brachte den Tabellenführer in der 14. Minute in Führung. Bis auf die Anfangsphase hatte die Germania das Spiel im Griff, hätte bei zwei Chancen von Jos Homeier oder einem Lattenkopfball von Jannik Oltrogge (23.) mit einem höheren Vorsprung in die Pause gehen können. Die Gäste forderten in einer Situation Elfmeter, der Schiedsrichter war jedoch anderer Meinung.

Bilder vom Spiel der Oberliga zwischen dem 1. FC Germania Egestorf/Langreder und der SVG Göttingen

Egestorfs Trainer Paul Nieber mag in dieser Situation kaum hinsehen. Zur Galerie
Egestorfs Trainer Paul Nieber mag in dieser Situation kaum hinsehen. ©

In Hälfte zwei waren zehn Minuten absolviert, als Göttingens Yannis Fischer zu kurz auf seinen Torwart zurückspielte, Oltrogge sagte Danke und schob zum 2:0 ein. Die Gäste hatten zwei, drei Möglichkeiten, um den Anschlusstreffer zu erzielen. Tomislav Relota köpfte knapp drüber (59.), Tilo Kopp schoss dicht am Pfosten vorbei (74.).

Es mangelte ihnen an der Effizienz – viel besser machte es die Germania, die nach einer Kombination dreier Einwechselspieler erhöhte: Nico Berg spielte auf Lorenzo Paldino, der Nikos Elfert das 3:0 vorlegte (86.). Der im Sommer vom TSV Havelse an den Deister gewechselte Elfert erzielte damit sein erstes Tor für Egestorf.

"Wird noch mehr von ihm kommen"

„Nikos fühlt sich bei uns wohl und hat sich heute mit dem Tor belohnt”, sagte Egestorfs Trainer Paul Nieber. „Dafür, dass er bei Havelse nicht so viele Spiele gemacht hat in der vergangenen Saison, ist er schon gut dabei. Aber da wird noch mehr von ihm kommen.”

Der Coach der Germania war sehr zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben kaum etwas zugelassen und gut gespielt. So kann es weitergehen.“


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Weitergehen wird es für sein Team am Sonntag mit dem Topspiel gegen den SV Ramlingen/Ehlershausen, wenn der Zweite zum Spitzenreiter an den Deister fährt. Und bei Anpfiff um 15 Uhr wird es sicherlich nicht wieder so frisch werden wie am Mittwochabend in Egestorf. Die ausgewechselten Spieler der Göttinger mussten sich in große Badetücher hüllen, um den Weg vom Platz bis in die Kabine zu überstehen.

Dicke Trainingsjacken hatte der Gast anscheinend nicht mitgebracht. Kalt erwischt wurden sie in den 90 Minuten dreimal – aber das kann beim souveränen Tabellenführer ja mal passieren.