01. Dezember 2019 / 17:16 Uhr

Stieler trifft, Spiel gedreht: Egestorfer feiern in Gifhorn den vierten Sieg in Folge

Stieler trifft, Spiel gedreht: Egestorfer feiern in Gifhorn den vierten Sieg in Folge

David Lidón
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Die Spieler des 1. FC Germania Egestorf/Langreder haben allen Grund zur Freude.
Die Spieler des 1. FC Germania Egestorf/Langreder haben allen Grund zur Freude.
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Der 1. FC Germania Egestorf/Langreder hat einen Lauf: Beim MTV Gifhorn gelang der Mannschaft von Paul Nieber nach Rückstand der vierte Sieg in Folge. Und das, obwohl die Gäste in der Defensive ganz schön gebeutelt waren. Marvin Stieler verwandelte den Strafstoß zum 2:1-Endstand gewohnt sicher.

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Erfolg ist die Summe richtiger Entscheidungen – und Paul Nieber trifft beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder schon seit Monaten immer wieder die richtige Wahl. Das 2:1 (1:1) beim MTV Gifhorn war der vierte Oberligasieg in Folge für die Deisterstädter – die Voraussetzungen waren für den Coach jedoch nicht einfach.

Behnsen muss passen

Kein gelernter Innenverteidiger stand ihm für die Startelf zur Verfügung, und beim Aufwärmen verletzte sich auch noch Dominik Behnsen, der hinten rechts auflaufen sollte. Nieber entschied sich in der Abwehrmitte für Zeki Dösemeci und Jonas Lübke, der noch nie zuvor auf dieser Position gespielt hatte.

Lennart Novotny rückte nach hinten als Rechtsverteidiger, vor ihm durfte Rodi Celik auf dem Flügel erstmals von Anfang an ran. „Rodi trainiert seit Wochen gut, hat sich aber oft verletzt, als er dran gewesen wäre“, sagte sein Trainer. Diesmal kam nichts dazwischen, und Celik machten seine Sache sehr ordentlich.

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Bevor die Gastgeber in der 7. Minute in Führung gingen, hatten die Egestorfer durch Dösemeci, Novotny und Lorenzo Paldino bereits drei große Chancen vergeben. Adem Berisha köpfte nach einem Konter das 1:0 für den MTV, und es dauerte 20 Minuten, bis sich der Favorit endgültig gefunden hatte. Tigrinho zog aus 30 Metern ab, das Leder senkte sich zum Ausgleich über Gifhorns Keeper hinweg (33. Minute).

Übermäßig viele Torgelegenheiten gab es auch im zweiten Durchgang nicht. Als Jos Homeier im gegnerischen Strafraum gleichzeitig gehalten und abgegrätscht wurde, zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt. Marvin Stieler verwandelte gewohnt sicher zum 2:1 (68.).

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Keine Zeigerumdrehung später scheiterte Celik in einer Eins-gegen-eins-Situation am MTV-Torwart, kurz darauf durfte er in den verdienten Feierabend. Nico Berg ersetzte ihn und hätte beinahe mit seiner ersten Aktion auf 3:1 gestellt (75.). Den Dreier rettete Germanias Schlussmann Ole Schöttelndreier, der fünf Minuten später stark reagierte, als ein Gifhorner alleine auf ihn zulief.

„Aufgrund der vielen Änderungen in der Aufstellung bin ich zufrieden. Lübke und Dösemeci waren stark“, sagte Nieber. „Am Ende war es ein guter Kampf.“ Damit sind die Egestorfer seit nun schon elf Begegnungen ungeschlagen.

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