11. Juli 2019 / 13:31 Uhr

"Wenn es nach mir geht, in dieser Saison": Nieber visiert mit Egestorf den Aufstieg an

"Wenn es nach mir geht, in dieser Saison": Nieber visiert mit Egestorf den Aufstieg an

Mark Bode
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Paul Nieber (hinten, rechts) und Markus Straten-Wolf (hinten, links) nehmen die Zugänge des 1. FC Germania Egestorf/Langreder in ihre Mitte. Eingeklinkt: Seth Anson von Hannover 96 II.
Paul Nieber (hinten, rechts) und Markus Straten-Wolf (hinten, links) nehmen die Zugänge des 1. FC Germania Egestorf/Langreder in ihre Mitte. Eingeklinkt: Seth Anson von Hannover 96 II. © privat
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Nach dem Abstieg aus der Regionalliga hat es beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder einen kleinen Umbruch (acht Neue, sieben Abgänge) gegeben. Der Trainer ist mit Paul Nieber jedoch der alte - und der will direkt wieder um den Aufstieg mitspielen. 

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Der Abstieg aus der Regionalliga ist beim 1. FC Germania Egestorf/Langreder längst abgehakt, der Blick richtet sich nur nach vorne. „Mein Anspruch ist es, ein Team zu formen, das um den Aufstieg spielt und wenn es nach mir geht, in dieser Saison“, sagt Trainer Paul Nieber. Daran arbeitet er mit seiner neuformierten Mannschaft. Es gab in der Pause einen kleinen Umbruch. Sieben Spieler sind inzwischen nicht mehr dabei, acht neue Akteure sind dazugekommen.

Straten-Wolf ist jetzt Trainer

Der Coach muss zukünftig ohne Stephane Ngongang (Trennung aus disziplinarischen Gründen, danach zum HSC Hannover), Sebastian Baar (SC Hemmingen-Westerfeld), Niklas Teichgräber, Torben Engelking (beide TSV Havelse), Yannick Oelmann (Ziel unbekannt) und Markus Straten-Wolf (Trainerteam) auskommen. Auch Christoph Beismann soll dem Verein in anderer Funktion erhalten bleiben.

Neu sind Christopher Kowohl (Rückkehrer vom STK Eilvese), Seth Anson (Hannover 96 II), Florian Nolte (1. FC Wunstorf), Jacques Hieronymus (SV Arnum), Wlad Maslyakov (VfV Hildesheim) und aus der eigenen Jugend Nico Berg, Jonas Lübke und Frederic Schoppe. „Die Jungs haben das Potential, die Abgänge zu kompensieren“, sagt Nieber, der nicht ausschließt, womöglich noch einen Neuen für den Offensivbereich zu verpflichten .

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Eine personelle Veränderung gab es zudem im Trainerteam. Assistenzcoach Tan Türkyilmaz ist nicht mehr dabei, Antonios Agaoglou ist nun der alleinige Kotrainer. Verstärkt wird das Trainerteam neben Straten-Wolf auch durch den ehemaligen Spieler Sascha Derr.

Integration stellt kein Problem dar

Mit den ersten zwei Trainingswochen ist der Trainer äußerst zufrieden. „Die Jungs ziehen richtig mit, das ist top.“ Die Integration in die Mannschaft sei kein Problem, sagt Nieber. „Bei der Verpflichtung von Spielern achten wir sehr darauf, dass sie sportlich als auch charakterlich ins Team passen“, erklärt er. Die Zugänge wirken daher nicht als Fremdkörper. Um aber noch besser zueinander zu finden, wird es im Laufe der Vorbereitung noch verschiedene Teambuildingmaßnahmen geben.

Auf dem Platz des 1. FC ruhte in den vergangenen drei Tagen der Ball. Der Grund: Der Trainer gab seinem Team individuelle Pläne an die Hand, um gezielt an Defiziten zu arbeiten. Am Freitag geht es mit Mannschaftstraining weiter. „Die Jungs kommen dann frischer wieder zurück“, ist Nieber überzeugt.

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Gemeinsam wurde zuletzt an den Abläufen im offensiven Bereich gearbeitet. „Wir müssen eine gute Abstimmung finden.“ Wie gut das Training gefruchtet hat, kann die Mannschaft in den Testspielen gegen Landesligisten am Sonntag beim STK Eilvese und am Folgetag gegen den TSV Pattensen unter Beweis stellen. Nieber möchte in den Begegnungen sehen, dass seine Elf ein gutes Ballbesitzspiel zeigt. „Das hat in den vergangenen Jahren gefehlt. Es ist unser Ziel, den Anteil höher zu halten und dominanter aufzutreten.“

Gelungener Auftakt

Einen ersten Härtetest hat es schon vor knapp zwei Wochen gegeben, als die Germanen beim Hohenbosteler Hobo-Cup antraten. Den Turniersieg will Nieber nicht zu hoch bewerten. Doch auch nach zuvor vier harten Trainingstagen zeigte seine Elf in beiden Spielen – speziell gegen den Oberligarivalen SV Arminia Hannover – gute Leistungen. „Wir haben über viele Stationen gespielt“, lobt der Coach.

Bis zum ersten Pflichtspiel beim Heeslinger SC in der ersten Runde des Niedersachsenpokals haben die Egestorfer noch zwölf Tage Zeit, um die stärkste Mannschaft zu finden. Für Nieber ist es die große Chance, dass der 1. FC mal wieder den DFB-Pokal erreicht. „Wir gehen schon mit dem Anspruch in den Wettbewerb, die Spiele gewinnen zu wollen.“ Schließlich geht es nun maximal gegen Oberligakonkurrenten.

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