18. Oktober 2020 / 10:28 Uhr

FC Grimma hat mit Geschick und sehr viel Glück drei Punkte gesichert

FC Grimma hat mit Geschick und sehr viel Glück drei Punkte gesichert

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
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Jaspar Hoffmann (M.) wird zu seinem Tor beglückwünscht. © Karsten Hannover
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Der Fußball-Oberligist FC Grimma setzte sich am Wochenende gegen den VFC Plauen knapp mit 2:1 durch. Mit dem Sieg springen die Grimmaer in der Tabelle auf Platz zwei hinter den FC Eilenburg.

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Grimma. Zwei Teams, die etwas gutzumachen hatten: So starteten am Sonnabendnachmittag die Oberligisten FC Grimma und VfC Plauen in ihre jeweils achte Saisonpartie. Die Gastgeber wollten die 1:5-Pokalschlappe gegen den Chemnitzer FC vergessen machen, die Plauener sich nach drei Meisterschafts-Niederlagen am Stück wieder ein Erfolgserlebnis bescheren.

Unmittelbar, nachdem Schiri Johannes Drößler seine Pfeife zum Anpfiff an die Lippen gesetzt hat, können die Vogtländer einen Rückstand so gerade eben verhindern, indem Linksverteidiger Marian Albustin einen im Fünfmeterraum von Grimmas Vincent Markus abgegebenen Schuss in höchster Not zur Ecke klären kann.

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Am achten Oberliga-Spieltag konnte der FC Grimma das Spiel für sich entscheiden. Die Mannschaft gewann mit 2:1 gegen den VFC Plauen. Zur Galerie
Am achten Oberliga-Spieltag konnte der FC Grimma das Spiel für sich entscheiden. Die Mannschaft gewann mit 2:1 gegen den VFC Plauen. ©

Doch die Gäste aus dem Vogtland lassen sich nicht beeindrucken, tauchen vielmehr in Person von Rechtsaußen Botond Bach und des defensiven Mittelfeldmannes Tim Limmer ein ums andere Mal gefährlich vor dem wieder von Pascal Birkigt gehüteten Grimmaer Gehäuse auf. Weil jedoch die Vogtländer den Hausherren zugleich die Gelegenheit geben, ihre spielerischen Fähigkeiten zur Geltung zu bringen, entwickelt sich im Husarensportpark eine überaus ansehbare Oberliga-Partie.

Wütende Grimmaer Angriffe

In dieser sehen die 130 Zuschauer in der siebenten Spielminute einen Angriff der Gäste, in dessen Verlauf Plauens Mittelstürmer Philipp Sovago in halbrechter Position in eine Eins-zu-Eins-Situation mit Tim Mattheus kommt, den Grimmaer Abwehrmann ausspielt, allein auf das Grimmaer Tor zieht und Birkigt auf dem falschen Fuß erwischt.

Auf den Rückstand folgen wütende Grimmaer Angriffe, in Minute zehn verfehlt ein aus dem Sechszehner abgegebener Sommer-Schuss nach Kurzbach-Pass das Gästegehäuse nur knapp. Auf der Gegenseite müssen die Hausherren bei den Plauener Kontern auf der Hut sein, Birkigt verhindert gegen den Ungarn Bach jedoch ein ums andere Mal einen höheren Rückstand seines Teams, das in der 18. Spielminute seinerseits die große Chance zum Ausgleich hat.

Mittelstürmer Kevin Wiegner tankt sich über links durch und zieht in den Strafraum, in dem er sich nur noch dem Plauener Keeper Tom Ronny Fischer gegenüber sieht, der jedoch in allerletzter Sekunde zur Ecke klären kann. Nach einem Drittel der Spielzeit muss sich der Gäste-Schlussmann jedoch geschlagen geben. Wieder ist Kurzbach an einem Angriff beteiligt und passt zentral auf Mittelfeldmann Jasper Hoffmann, der mit einem satten aus 25 Meter abgegebene Aufsetzer-Schuss Fischer überwindet.

Zusätzliches Selbstbewusstsein

Nach dem Wiederanpfiff wiegt die Partie hin und her. Plauen gibt sich keineswegs mit dem Punkt zufrieden und hat in der 60. Spielminute bei einem vom Grimmaer Keeper glänzend gehaltenen Kopfball aus Nahdistanz die Riesenchance zur erneuten Führung, nachdem kurz zuvor Plauens Kyriakos Andreopoulos einen 16 Meter-Schuss von Grimmas Mittelfeldmann Robin Brand gerade noch so eben klären konnte. Doch während die Gäste ihre Großchance nicht zu nutzen vermochten, machen es die Hausherren besser. Quasi im Gegenzug behauptet sich Kurzbach gegen den Plauener Ondrej Nyber, zieht mittig aus 18 Metern ab und lässt Gäste-Schlussmann Fischer keine Chance.

Plauen bleibt auch in den verbleibenden rund 30 Spielminuten gefährlich, die Hausherren können aber mit Geschick und sehr viel Glück die drei Punkte sichern. Mit dem 2:1 springt der FC Grimma auf Tabellenplatz zwei hinter Spitzenreiter FC Eilenburg, der seinerseits zur selben Zeit mit dem gleichen Ergebnis gegen Rudolstadt siegreich blieb, und dürfte zusätzliches Selbstbewusstsein für die folgenden zwei schweren Auswärtspartien gegen Neugersdorf und Halle gesammelt haben.