05. September 2019 / 12:59 Uhr

FC Grimma reist im Sachsenpokal ins Erzgebirge

FC Grimma reist im Sachsenpokal ins Erzgebirge

Matthias Wohllebe
Leipziger Volkszeitung
Robin Brand (Grimma/Links) im Zweikampf um das Streitobjekt mit Max Gottwald (Jena).
Robin Brand (Grimma/Links) im Zweikampf um das Streitobjekt mit Max Gottwald (Jena). © Karsten Hannover
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Der Oberligist Grimma steigt nun in der zweiten Runde mit ins Turnier ein und gastiert beim FV 1910 Lößnitz. Beide Vereine kennen sich noch aus alten Landesligazeiten.

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Grimma. Am kommenden Wochenende wird die zweite Runde des Sachsen-Pokals ausgespielt, und fortan steigen auch die Oberligisten ins Spielgeschehen ein. Nach dem Freilos in Runde eins geht es für die Muldestädter und die anderen sächsischen Fünftligisten endlich auch um das berüchtigte Pokal-Feeling. Grimma reist dabei zu einem alten Bekannten aus Landesligazeiten, ins Erzgebirge zum FV 1910 Lößnitz.

Die von Trainer Rene Klingbeil trainierte Mannschaft startete gut in die neue Sachsen-Liga Saison. Mit Siegen gegen Liga-Neuling Rabenstein und gegen den Vorjahres-Vierten Eintracht Niesky, sowie einem Unentscheiden gegen Neusalza-Spremberg setzt man sich von Anfang an in die Spitzengruppe der Landesliga. Kunert weiß um die Stärken des Gegners, und wird seine Mannschaft entsprechend vorbereiten. Nach der Niederlage gegen Carl Zeiss Jena II lief die Trainingswoche gut, und die hängenden Köpfe konnten wieder aufgerichtet werden. Jetzt gilt die volle Konzentration auf den Pokal, und das Weiterkommen in die nächste Runde. Kunert dazu: "Wir nehmen den Pokal sehr ernst, und wollen eine Runde weiter kommen. Der Sachsen-Pokal ist eine gute Plattform um sich zu präsentieren. Wir wollen dabei so weit wie möglich kommen, um die Chance zu erhöhen, sich auch mal in einem Pflichtspiel mit einem Regional- oder Drittligisten messen zu können."

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Kadertechnisch sieht es bei Grimma für diese Aufgabe ganz gut aus. Bis auf Christoph Jackisch, der aus dem Vorjahr noch eine Sperre absitzen muss, sind alle Spieler spielberechtigt. So auch der aus Sierra Leone stammende Ibrahim Jalloh, der für die Oberliga kein Spielrecht erhalten hat, aber im Pokal offiziell mitmischen darf. Vielleicht bekommt er sogar seine Einsatzchance.

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