08. August 2020 / 11:35 Uhr

Schock beim 1. FC Köln: Zwei Spieler positiv auf Coronavirus getestet - Häusliche Quarantäne

Schock beim 1. FC Köln: Zwei Spieler positiv auf Coronavirus getestet - Häusliche Quarantäne

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Beim 1. FC Köln sind zwei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden.
Beim 1. FC Köln sind zwei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. © Anke Waelischmiller/SVEN SIMON/P
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Beim 1. FC Köln sind zwei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies gab der Verein am Samstagvormittag bei Twitter bekannt. Beide hätten sich direkt in häusliche Quarantäne begeben, hieß es weiter.

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Beim Bundesligisten 1. FC Köln sind zwei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Dies teilte der Verein am Samstagvormittag über Twitter mit. In Absprache mit dem Gesundheitsamt hätten sich beide Profis direkt in häusliche Quarantäne begeben, hieß es weiter. Um welche Spieler es sich handelt, teilte der FC nicht mit. Am Samstag trainierte die Mannschaft von Coach Markus Gisdol drei Tage nach dem offiziellen Trainingsstart erstmals gemeinsam auf dem Platz. Das Training des Bundesligisten wird trotz der beiden positiven Tests fortgesetzt.

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"Sie hatten keinen Kontakt zur Gruppe, deswegen müssen nicht alle isoliert werden", wird Sport-Geschäftsführer Horst Heldt beim Kölner Express zitiert. "Es gibt bei einem der beiden leichtere Symptome, bei einem keine. Das Gesundheitsamt hat mit allen Interviews geführt und so entschieden. Alle anderen hatten zwei negative Testergebnisse", so der Köln-Boss weiter. Die engmaschigen Testungen sollen fortgeführt werden. Im Nachwuchsbereich dagegen wurden der Trainings- und Spielbetrieb von der U16 bis zur U19 „als Vorsichtsmaßnahme unterbrochen, da Nachwuchsspieler in ihrem Umfeld Kontakt zu infizierten Personen hatten“, teilten die Kölner mit.

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Auch Mitarbeiter positiv auf Corona getestet: Klub-Urgestein Risse darf Verein verlassen

Ebenfalls betroffen sei "ein freier Mitarbeiter aus dem Betreuerteam, der aber keinen Kontakt zur Mannschaft hatte", sagte eine Klubsprecherin der Deutschen Presse-Agentur. Und im Nachwuchsbereich des Bundesligisten wurden der Trainings- und Spielbetrieb von der U16 bis zur U19 „als Vorsichtsmaßnahme unterbrochen“, weil dort Nachwuchsspieler Kontakt zu infizierten Personen gehabt hätten.

Bereits Anfang Mai - noch vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der Bundesliga mit Geisterspielen - waren bei den Kölnern drei Tests positiv ausgefallen. Das Training bei dem Klub lief damals trotzdem weiter, was beim belgischen FC-Profi Birger Verstraete für Ärger und Verwunderung gesorgt hatte - die Freundin des Spielers gehört aufgrund eines Herzleidens der Risikogruppe an. Nach deutlichen Aussagen Verstraetes in belgischen Medien ruderte er in einer Pressemitteilung des FC später zurück. Im Rahmen des strengen Hygienekonzeptes der Deutschen Fußball-Liga (DFL) müssen sich alle Spieler der Bundesliga und der 2. Bundesliga sowie die engsten Teamangehörigen regelmäßig auf Covid-19 testen lassen.

Beim ersten Teamtraining der Profis am Samstag, das drei Tage nach dem offiziellen Trainingsstart stattfand, fehlte überraschend auch FC-Urgestein Marcel Risse. Doch der 30 Jahre alte Mittelfeldspieler ist nicht vom Corona-Virus betroffen. Vielmehr planen die Kölner künftig ohne Risse, der seit 2013 im Verein ist. Der Mittelfeldspieler wurde freigestellt, um sich trotz Vertrages bis 2022 einen neuen Club zu suchen. Gleiches gilt seit Samstag auch für Lasse Sobiech, der in der Rückrunde an den belgischen Erstligisten Royal Excel Mouscron verliehen worden war.