01. Februar 2020 / 08:53 Uhr

Transferstreit um Wirtz: Köln-Manager Heldt schießt gegen Leverkusen-Boss Carro - "Den kennt keiner"

Transferstreit um Wirtz: Köln-Manager Heldt schießt gegen Leverkusen-Boss Carro - "Den kennt keiner"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Köln-Manager Horst Heldt zeigte sich wenig begeistert über den Wechsel von Florian Wirtz zu Bayer Leverkusen. 
Köln-Manager Horst Heldt zeigte sich wenig begeistert über den Wechsel von Florian Wirtz zu Bayer Leverkusen.  © imago images/Beautiful Sports/Eduard Bopp/Jörg Schüler
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Horst Heldt, Geschäftsführer Sport beim 1. FC Köln, hat nach dem Wechsel von Top-Talent Florian Wirtz zu Bayer Leverkusen kein gutes Haar an Werkself-Chef Fernando Carro gelassen und den Geschäftsführer des Bundesligisten verspottet. 

Im Transferstreit um Top-Talent Florian Wirtz liefern sich Köln-Manager Horst Heldt und Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro nun auch einen verbalen Schlagabtausch. Die Werkself hatte am Freitag den Wechsel des 16-jährigen Wirtz noch im Winter verkündet - trotz eines mutmaßlichen "Fairness-Abkommens" unter den Bundesliga-Klubs im Rheinland, das vorzeitige Transfers von Nachwuchsspielern verhindern soll. Carro hatte den Transfer zudem mit einem Seitenhieb gegen die Kölner begleitet.

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"Es gibt Vereine wie Atlético Madrid, die kommen in der Champions League zu uns und wissen gar nicht, dass in Köln auch Fußball gespielt wird", hatte der Leverkusener Geschäftsführer am Donnerstag auf einer Podiumsdiskussion erklärt und bei Horst Heldt damit für Ärger gesorgt. "Wer hat das gesagt? Carro? Den Mann kenne ich nicht. Und ich glaube den kennt außerhalb von Leverkusen keiner. Ich kenne Rudi Völler, den Trainer in Leverkusen. Aber diesen Herrn Carro kenne ich nicht", sagte Kölns Geschäftsführer Sport der Bild.

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U17-Nationalspieler Wirtz gilt als großes Talent und soll nach Angaben der Bild in Leverkusen auf Anhieb einen Profi-Vertrag erhalten. Der Vertrag des 16-Jährigen in Köln wäre im Sommer ausgelaufen, weshalb wohl nur eine geringe Ablöse fällig werden dürfte. Für die Winter-Neuzugänge Edmond Tapsoba und Exequiel Palacios hatte die Werkself zuvor bereits rund 35 Millionen Euro ausgegeben. "Wir hätten ihn gern gehalten. Aber Florian hat sich anders entschieden. Wirklich jeder Verein hat sich um ihn bemüht. Wir müssen es respektieren. Und wir wissen, dass davon die Welt nicht untergeht. Der Verein ist immer größer als jeder Einzelne", beurteilte Heldt den Wechsel des Talents zum Rivalen.