23. Februar 2020 / 22:58 Uhr

"Gedränge" und "Angstzustände" bei den Fans: 1. FC Köln lässt Einlass-Situation bei Hertha-Spiel prüfen

"Gedränge" und "Angstzustände" bei den Fans: 1. FC Köln lässt Einlass-Situation bei Hertha-Spiel prüfen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Um den Einlass der Fans des 1. FC Köln ins Berliner Olympiastadion gab es Ärger, der eine Stellungnahme des Klubs nach sich zog.
Um den Einlass der Fans des 1. FC Köln ins Berliner Olympiastadion gab es Ärger, der eine Stellungnahme des Klubs nach sich zog. © imago images/Matthias Koch
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Rund um den Einlass der Fans des 1. FC Köln ins Berliner Olympiastadion ist es am Samstag offenbar zu unschönen Szenen gekommen. Der FC hat mit einer Stellungnahme reagiert und will die Einlass-Situation gemeinsam mit Hertha BSC prüfen lassen.

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Sportlich war der Ausflug nach Berlin für den 1. FC Köln mit dem 5:0-Sieg bei Hertha BSC ein voller Erfolg. Für einige Kölner Fans war die Reise in die Hauptstadt und vor allem der Einlass ins Olympiastadion am Samstag aber offenbar alles andere als ein Vergnügen. Der FC berichtet in einer Stellungnahme auf der Homepage des Vereins von einem "unangemessenen Umgang mit friedlichen FC-Fans". Es sei vor dem Stadion zu einem Gedränge gekommen, "in dem Fans solche Angstzustände durchstehen mussten, dass sie in Tränen ausbrachen", heißt es. Die Rheinländer betonen, man habe gemeinsam mit der Hertha bereits mit der Aufarbeitung der Ereignisse begonnen.

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Berliner Polizei sicherte Kontrollen des Ordnerdienstes

Laut der Kölner Stellungnahme hätten viele Anhänger "die beiden ersten Tore beim Auswärtssieg in Berlin verpasst und mussten stattdessen bis zu 90 Minuten auf eine zweite Kontrolle vor dem Block warten". Die letzten Fans seien erst nach der 33. Spielminute auf der Tribüne gewesen. Dazu gekommen sei es, so zitiert der FC die Angaben der Hertha, "weil vor dem Block intensive Nachkontrollen durchgeführt wurden, bei denen auch Pyrotechnik sichergestellt wurde." Dies rechtfertige aus Sicht der Domstädter aber nicht, "Hunderten pünktlich angereisten, friedlichen und unauffälligen Fußballfans so lange den Zugang zu ihren bezahlten Plätzen zu verwehren und sie in einem derart beengten Bereich festzuhalten". Auch von Fehlverhalten und Beleidigungen seitens der Ordner ist die Rede.

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Der FC betont, dass Fanbetreuer und Mitarbeiter des Fanprojekts ständig mit Berliner Anhängern und der Hertha in Kontakt gewesen seien und die Zustände kritisiert hätten. Die Gastgeber hätten zugesagt, die Situation gemeinsam mit den Kölnern ausführlich zu überprüfen. Der Hauptstadt-Klub hat sich über seine offiziellen Kanäle bislang nicht zu den Vorfällen geäußert.

Die Berliner Polizei schrieb derweil bei Twitter, kurz vor dem Anpfiff hätten viele Fans gleichzeitig ihre Blöcke aufsuchen wollen. Durch die Kontrollen des Ordner-Dienstes sei es an den Zugängen zum Stadion etwas eng geworden. Die Zeit sei knapp und die Fans daher verständlicherweise etwas ungeduldig geworden. "Aus diesem Grund mussten wir dort die Kontrollmaßnahmen des Ordnerdienstes sichern. Am Ende kam jede/r ins Stadion", teilte die Polizei mit.

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