23. November 2019 / 20:21 Uhr

Markus Gisdol mit Horror-Start beim 1. FC Köln - RB Leipzig feiert Rekordmann Timo Werner

Markus Gisdol mit Horror-Start beim 1. FC Köln - RB Leipzig feiert Rekordmann Timo Werner

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer Markus Gisdol (l) verlor sein erstes Pflichtspiel mit dem 1. FC Köln in Leipzig.
Trainer Markus Gisdol (l) verlor sein erstes Pflichtspiel mit dem 1. FC Köln in Leipzig. © imago images/Hartmut Bösener/Norbert Schmidt/Montage
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Der Start von Markus Gisdol beim 1. FC Köln ist gehörig daneben gegangen. Der Trainer ging mit seinem Team bei RB Leipzig unter und verpasste vorerst die ersehnte Wende. Bei RB konnte Timo Werner gleich dreifach feiern.

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Der 1. FC Köln taumelt auch unter seinem neuen Trainer Markus Gisdol durch die Bundesliga. Fünf Tage nachdem der 50-Jährige als Nachfolger des entlassenen Achim Beierlorzer präsentiert wurde, verloren die Rheinländer 1:4 (1:3) bei RB Leipzig und belegen nach der vierten Pleite in Serie weiterhin den vorletzten Tabellenplatz. Die Leipziger, die in ihren vergangenen drei Punktspielen insgesamt 16 (!) Tore erzielten, sind weiter Zweiter. Dabei verkürzten die Sachsen den Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach, der am Samstagnachmittag 0:2 bei Aufsteiger Union Berlin unterlag, auf einen Punkt.

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Gisdol, der die sportliche FC-Führung gemeinsam mit dem ebenfalls neu verpflichteten Horst Heldt übernommen hatte, veränderte die Startformation im Vergleich zum letzten Kölner Spiel vor rund zwei Wochen bei der TSG Hoffenheim (1:2) auf vier Positionen. So waren Marco Höger, Birger Verstraete, Kingsley Schindler und Anthony Modeste in Leipzig von Beginn an dabei. Ein Umschwung war dadurch jedoch nicht zu erkennen. Die Gäste waren in Leipzig über weite Strecken ohne Chancen und hatten der Offensivkraft des Champions-League-Starters kaum etwas entgegenzusetzen.

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(1) Peter Gulacsi: Ungeprüft, dann schlägt es zum 3:1 ein. Danach wieder brutalst unterbeschäftigt. Note 3. Zur Galerie
(1) Peter Gulacsi: Ungeprüft, dann schlägt es zum 3:1 ein. Danach wieder brutalst unterbeschäftigt. Note 3. ©

Timo Werners Top Ten: Meine besten Stürmer aller Zeiten

In Timo Werners Stürmerauswahl tummeln sich deutsche Größen und internationale Prominenz. Zur Galerie
In Timo Werners Stürmerauswahl tummeln sich deutsche Größen und internationale Prominenz. ©

Binnen 15 Minuten erzielten Timo Werner (22.), Emil Forsberg (32., Foulelfmeter) und Konrad Laimer (37.) die ersten drei Treffer für die Platzherren. Rafael Czichos gelang dann lediglich der zwischenzeitliche Anschluss (39.). Elf Minuten vor dem Ende war Forsberg mit einem direkt verwandelten Freistoß erneut erfolgreich. Doch nicht nur der schwedische Nationalspieler hatte auf Leipziger Seite mehrfach Grund zum Jubeln. So konnte Werner gleich dreifach feiern. 200. Bundesliga-Spiel, 75. Tor in der höchsten deutschen Spielklasse - dazu sein Treffer zum 1:0. Und: Mit 23 Jahren und 262 Tagen schaffte er als jüngster Profi der Liga-Geschichte die Marke von 200. Einsätzen.