18. November 2019 / 18:25 Uhr

Offiziell: 1. FC Köln verpflichtet Trainer Markus Gisdol und Sportchef Horst Heldt - Doppelschlag perfekt

Offiziell: 1. FC Köln verpflichtet Trainer Markus Gisdol und Sportchef Horst Heldt - Doppelschlag perfekt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Markus Gisdol ist neuer Trainer beim 1. FC Köln, Horst Heldt wurde als neuer Sportchef bestätigt. 
Markus Gisdol ist neuer Trainer beim 1. FC Köln, Horst Heldt wurde als neuer Sportchef bestätigt.  © imago images/Eduard Bopp/montage
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Der 1. FC Köln hat ein neues Führungsduo für die "Mission Klassenerhalt" verpflichtet. Wie der kriselnde Bundesligist offiziell bestätigt hat, leiten ab sofort Trainer Markus Gisdol und Manager Horst Heldt die Geschicke beim "Effzeh".

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Der Doppelschlag beim 1. FC Köln ist perfekt! Der kriselnde Bundesligist (Tabellenplatz 17) hat mit Markus Gisdol einen neuen Trainer und mit Horst Heldt einen neuen Sportchef verpflichtet. Beide erhalten jeweils einen Vertrag bis zum 30. Juni 2021. Das teilten die Kölner am Montag nach dem Training der Profis mit. Beide sollen am Dienstag in Köln vorgestellt werden. Gisdol und Heldt hatten 2011/2012 schon beim FC Schalke 04 zusammengearbeitet. Damals war Gisdol Co-Trainer unter Ralf Rangnick und Huub Stevens, Heldt arbeitete als Manager auf Schalke. "Wir haben uns bei der Besetzung der sportlichen Leitung die nötige Zeit genommen und nun die richtigen Leute gefunden, die über die Rückendeckung des Clubs verfügen", ist sich FC-Präsident Werner Wolf sicher.

Der 50-jährige Gisdol tritt damit die Nachfolge des vor gut einer Woche entlassenen Achim Beierlorzer an, der wiederum am Montag einen Vertrag bei Mainz 05 unterschrieben hatte. Mit der Verpflichtung von Gisdol hat der "Effzeh" einen alten Bekannten in die Bundesliga zurückgeholt. Von September 2016 bis Januar 2018 zeichnete er als Cheftrainer des Hamburger SV verantwortlich. Zuvor arbeitete er von April 2013 bis Oktober 2015 für 1899 Hoffenheim.

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Insgesamt stand Gisdol 148-mal in der deutschen Eliteliga an der Seitenlinie. Der 50-Jährige freut sich auf seine neue Aufgabe. "Die aktuelle Situation ist nicht leicht, aber ich kenne Herausforderungen dieser Art sehr gut und bin total überzeugt, dass wir auch diese meistern können", zeigt er sich optimistisch.

Eine Anfrage bei Labbadia, der bis Ende der vergangenen Saison Trainer des VfL Wolfsburg war und die Niedersachsen in die Europa League geführt hatte, war vom Klub gar bestätigt worden. Der frühere Bundesliga-Stürmer sagte jedoch ab. Ähnlich soll es sich beim ehemaligen Hertha-Trainer Dardai verhalten haben.

Die sechs Aufstiege des 1. FC Köln in die Bundesliga

<b>1999/2000:</b> Nachdem Bernd Schuster im ersten Jahr nach dem ersten Abstieg grandios scheitert, führt Ewald Lienen (Foto) den FC souverän zurück in die Bundesliga. Den Aufstieg sichert das Team am 30. Spieltag durch ein 5:3 in Hannover. Im Jahr darauf erlebt Köln als Zehnter eine sorgenlose Saison, steigt dann aber wieder ab. Zur Galerie
1999/2000: Nachdem Bernd Schuster im ersten Jahr nach dem ersten Abstieg grandios scheitert, führt Ewald Lienen (Foto) den FC souverän zurück in die Bundesliga. Den Aufstieg sichert das Team am 30. Spieltag durch ein 5:3 in Hannover. Im Jahr darauf erlebt Köln als Zehnter eine sorgenlose Saison, steigt dann aber wieder ab. ©
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Doppelschlag beim 1. FC Köln: Für Gisdol und Heldt schließt sich der Kreis

Mit der Verpflichtung von Gisdol schließt sich für den Mann aus Baden-Württemberg nun der Kreis, da er vor knapp zwei Jahren ausgerechnet nach einem 0:2 gegen den 1. FC Köln beurlaubt worden war. Auch der neue Köln-Manager Heldt, der in die Fußstapfen von Armin Veh tritt, hat zur Domstadt eine ganz besondere Beziehung. Zwischen 1990 und 1995 lief der ehemalige Mittelfeldspieler im FC-Trikot auf. Nun kehrt der ehemalige Manager von Hannover 96 also als Funktionär zu dem Klub zurück, bei dem er in der jüngeren Vergangenheit bereits häufiger gehandelt wurde. "Der FC ist für mich nicht irgendein Job. Ich kehre zu dem Verein zurück, bei dem ich Profi wurde und mit dem mich nach zehn gemeinsamen Jahren sehr viel verbindet", so der neue Sportchef.

In ähnlichen Rollen war Heldt zuvor für den VfB Stuttgart und Schalke 04 tätig. Zuletzt hatte es in den Vereinsgremien noch keine Mehrheit für den Ex-Profi als Veh-Nachfolger gegeben. Der Klub selbst kommentierte die Personalien zunächst nicht. Während der Länderspielpause haben die Kölner ihre sportliche Führung für die "Mission Klassenerhalt" nun also gefunden.

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