15. September 2022 / 22:51 Uhr

Drei-Minuten-Blackout bleibt ungestraft: Ljubicic beschert Köln ersten Conference-League-Sieg

Drei-Minuten-Blackout bleibt ungestraft: Ljubicic beschert Köln ersten Conference-League-Sieg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der 1. FC Köln hat den ersten Sieg in der Conference League gefeiert.
Der 1. FC Köln hat den ersten Sieg in der Conference League gefeiert. © 2022 Getty Images
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Der 1. FC Köln hat den ersten Sieg in der Conference League gefeiert. Gegen Slovacko aus Tschechien gab das Team von Trainer Steffen Baumgart zwischenzeitlich eine Zwei-Tore-Führung aus der Hand. Doch Dejan Ljubicic ließ den FC schlussendlich jubeln.

Der 1. FC Köln hat den ersten Sieg in der Conference League gefeiert. Eine Woche nach dem 1:1 gegen OGC Nizza setzte sich die Mannschaft von Trainer Steffen Baumgart am Donnerstagabend gegend den 1. FC Slovacko aus Tschechien durch und ist Gruppenerster vor Partizan Belgrad und Nizza. Beim 4:2 (2:0) hatte der FC allerdings Glück, dass eine dreiminütige Schwächephase nach der Halbzeit nicht bestraft wurde. Die Gäste hatten die Führung aus dem ersten Durchgang von Sargis Adamyan (11. Spielminute) und Florian Dietz (42.) nach der Halbzeit in kürzester Zeit ausgeglichen. Doch Dejan Ljubicic mit einem Doppelpack brachte den Bundesligisten dann doch noch auf die Siegerstraße (65., Foulelfmeter; 74.).

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Baumgart rotierte im Vergleich zum 0:1 gegen Union Berlin kräftig durch: Mit Ljubicic, Adamyan, Kinsgley Schindler, Ondrej Duda und Nikola Soldo für Benno Schmitz, Ellyes Skhiri, Florian Kainz, Timo Hübers und Kapitän Jonas Hector standen insgesamt fünf Neue in der Startelf. Soldo, der Sohn von FC-Legende Zvonimir, feierte sein Pflichtspieldebüt im Kölner Trikot.

Der Bundesligist startete munter in die Partie und übernahm schnell die Spielkontrolle. Dennoch brauchte es einen Standard für die Führung: Nach Ecke von Linton Maina stieg Adamyan am höchsten und nickte zum 1:0 ein (11.). Auch die Gäste versteckten sich nicht, beide Mannschaften kamen in der Folge zu Ballbesitzphasen. Doch es war eine weitere Ecke, die das Stadion in Müngersdorf erneut beben ließ: Maina flankte an den ersten Pfosten, wo sich Dietz im Zweikampf durchsetzte und per Kopf zum verdienten Halbzeitstand erhöhte (42.).

Den Start in den zweiten Durchgang verschlief der Bundesliga-Siebte dann völlig. Einen Versuch von Slovackos Petrzela konnte Soldo noch abwehren, doch der Ball landete bei Kalabiska, der zum Anschluss traf (49.). Und es kam noch schlimmer: Die FC-Defensive bekam den Ball ein weiteres Mal nicht aus der eigenen Zone geklärt, Petrzela verwertete einen weiteren Abpraller zum Blitz-Ausgleich (52.).

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Baumgart reagierte auf die Gästetreffer unter anderem mit einem Dreifach-Wechsel, brachte Hector, Hübers und Skhiri für Duda, Pedersen und Soldo ins Spiel. Und die Änderungen zeigten Wirkung, auch der FC ging jetzt das hohe Tempo der Gäste mit. Ein Solo von Ljubicic konnte Slovacko-Verteidiger Stanislav Hofmann im Strafraum nur mit einem Foul stoppen, es gab Elfmeter. Der gefoulte Österreicher trat selbst an und verwandelte satt zur erneuten Führung (65.). Und der 24-Jährige machte sich in der Schlussphase dann noch zum endgültigen Held des Abends: Nach Flachpass von Maina schnürte Ljubicic den Doppelpack zum Endstand.

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