06. März 2019 / 19:45 Uhr

Machtkampf beim 1. FC Köln: Präsident Werner Spinner zurückgetreten

Machtkampf beim 1. FC Köln: Präsident Werner Spinner zurückgetreten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Im April 2012 übernahm Werner Spinner das Präsidentenamt beim 1. FC Köln. Nun ist er zurückgetreten.
Im April 2012 übernahm Werner Spinner das Präsidentenamt beim 1. FC Köln. Nun ist er zurückgetreten. © imago images / Herbert Bucco
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Während der 1. FC Köln sportlich gesehen auf einem guten Weg in Richtung Wiederaufstieg ist, brodelt es hinter den Kulissen. Nun hat mit Werner Spinner der Effzeh-Präsident seinen Rücktritt angekündigt.

Im Machtkampf bei Zweitligist 1. FC Köln hat Präsident Werner Spinner seinen Rücktritt angekündigt. Er mache diesen Schritt, „weil mir klar geworden ist, dass es über die momentane und künftige Ausrichtung des 1. FC Köln Differenzen gibt“, wurde der 70-Jährige am Mittwochabend in einer Vereinsmitteilung zitiert.

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Spinner habe in einer Sitzung die Mitglieder des Gemeinsamen Ausschusses, einem siebenköpfigen Vereinsgremium bestehend aus Vorstand, Mitgliederrat, Beirat und Aufsichtsrat, über seine Entscheidung informiert. Wie in der Satzung vorgesehen, wird ein Mitglied des Mitgliederrates bis zu einer Neuwahl an Spinners Stelle in den dreiköpfigen Vorstand rücken.

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Sport-Geschäftsführer Armin Veh hatte nach dem 2:1-Sieg des Tabellenführers am Sonntag beim FC Ingolstadt gesagt, es gebe innerhalb des Vereins ein irreparables Problem und einen Vertrauensverlust. Namen hatte er nicht genannt.

Nach übereinstimmenden Medienberichten meinte Veh aber vor allem Spinner, mit dem er sich überworfen haben soll. Der Gemeinsame Ausschuss habe bei seiner Sitzung Missfallen über Vehs Äußerungen ausgedrückt „und ihm dies eindeutig mitgeteilt“, hieß es in der Mitteilung weiter.