05. November 2019 / 21:47 Uhr

FC Kremmen zieht die Notbremse: Trainer Thomas Heyer entlassen

FC Kremmen zieht die Notbremse: Trainer Thomas Heyer entlassen

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
Der neue FC-Kremmen-Trainer Thomas Heyer.
Trainer Thomas Heyer musste am Samstag selbst auflaufen. © Robert Roeske
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Kreisoberliga Oberhavel/Barnim: Nach der 0:11-Niederlage entlässt das einstige Aushängeschild des Fußballkreises Trainer Thomas Heyer. Marc Kaiser und Nils Hildebrandt übernehmen vorerst.

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Paukenschlag beim FC Kremmen: Der Kreisoberligist aus dem Fußballkreis hat nach der sportlichen Talfahrt die Notbremse gezogen und Trainer Thomas Heyer am Dienstag entlassen. Das bestätigte der Vereinsvorsitzende Mathias Mrosewski am Dienstagabend dem SPORTBUZZER. Die Kremmener stehen mit einen Punkt nach neun Spieltagen auf dem letzten Tabellenplatz und kämpfen um den Klassenerhalt. Bis zur Winterpause übernehmen der bisherige Co-Trainer Marc Kaiser und Nils Hildebrandt, Trainer der Kremmen-Reserve, das Amt.

Seit 2018/19 Trainer in Kremmen

"Erstens hatte es natürlich sportliche Gründe, zweitens hatte ich das Gefühl, dass Thomas die Mannschaft nicht mehr erreicht. Keiner war gewillt, Dreck zu fressen", sagte Mrosewski auf Nachfrage. Dem Vereinsboss fiel die Entscheidung äußerst schwer. "Er ist länger im Verein als ich lebe. Er hat damals das Vertrauen bekommen, er wollte auch die erste Mannschaft übernehmen. Da ist dieser Schritt sehr, sehr bitter, er ist ja ein Urgestein des FC Kremmen", sagte Mrosewski über den entlassenen Heyer, der seit der Saison 2018/19 die Kremmener trainierte.

Aktuelles aus der Kreisoberliga Oberhavel/Barnim

Bei denen sieht die Lage nicht besonders gut aus. Der Kreispokalsieger von 2010 und 2014 und Finalist von 2017 steckt tief in der Krise. In der Kreisoberliga steht das einstige Aushängeschild des Fußballkreises nach zehn Spieltagen auf dem 15. und damit letzten Platz - mit gerade einmal einem Punkt. Das machte sich zuletzt am vergangenen Samstag bemerkbar, als man beim SV Rüdnitz/Lobetal mit 0:11 (!) baden ging. Kurios dabei war die Rolle von Trainer Thomas Heyer: "Wir hatten viel zu wenig Leute da. Deshalb musste ich selber spielen", erklärte Heyer noch am Montag gegenüber dem SPORTBUZZER. Zudem musste der Coach auf Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgreifen, die zuvor allerdings selbst noch gespielt haben. "Das war ein Debakel", sagte er.

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