31. Oktober 2019 / 11:52 Uhr

Termin-Probleme: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp droht mit League-Cup-Boykott

Termin-Probleme: Liverpool-Trainer Jürgen Klopp droht mit League-Cup-Boykott

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Klopp und der FC Liverpool könnten den Liga-Pokal boykottieren
Jürgen Klopp und der FC Liverpool könnten den Liga-Pokal boykottieren © 2019 Getty Images
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Der FC Liverpool hat sich mit einem spektakulären Sieg gegen den FC Arsenal für das Viertelfinale im Liga-Pokal qualifiziert. Die Termin-Überschneidung mit der Klub-WM könnte aber dazu führen, dass die Reds das Spiel boykottieren, wie Trainer Jürgen Klopp droht.

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Für den FC Liverpool war es ein rundum gelungener Abend! Beim 5:5-Tor-Festival gegen den FC Arsenal gewann das Team von Trainer Jürgen Klopp mit 5:4 im Elfmeterschießen und zog damit ins Viertelfinale des Wettbewerbs ein. Der deutsche Trainer könne sich nicht erinnern, wann er "zuletzt so viel Spaß an einem Fußballspiel" gehabt habe, sagte er nach dem Spiel. Doch jetzt droht ein Szenario, in dem die Reds das nächste Spiel im Wettbewerb gegen Aston Villa gar nicht antreten. "Wenn sie kein passendes Datum für uns finden, können wir nicht spielen", so Klopp.

Klub-WM blockiert den Reds den Liga-Pokal-Termin

Worin liegt das Problem bei der Terminfindung? Als amtierender Champions-League-Sieger sind die Reds neben Premier League, Königsklasse, FA-Cup und Liga-Pokal auch noch in der Klub-WM vertreten. Das Spiel gegen Villa im Liga-Pokal soll in der Woche vom 15. Dezember an stattfinden. In der gleichen Woche findet aber auch die Klub-WM in Katar statt. Das Finale des FIFA-Wettbewerbs findet am Samstag den 21. Dezember statt. So bleiben schon jetzt nur wenige freie Weihnachtstage, bevor Liverpool am 26. Dezember - dem traditionellen "Boxing Day" - wieder in der Premier League ran muss. Deshalb warnt Klopp auch: Seine Mannschaft werde nicht "am Weihnachtstag um 15 Uhr" spielen.

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Klopp kritisiert Spielplan scharf: "Muss man drüber nachdenken"

Schuld an dem Problem seien die Verantwortlichen, die den Spielplan koordinieren, sagte der 52-Jährige. "Wenn man einen Spielplan hat, in dem ein Team nicht an allen Spielen teilnehmen kann, muss man über den Spielplan nachdenken." Das sei aber nicht seine Aufgabe: "Wir werden nicht Opfer dieses Problems sein. Wir haben heute Abend gespielt, wollten gewinnen - das haben wir getan. Wenn sie kein angemessenes Datum finden, können wir nicht antreten und unser Gegner wird weiterkommen. Oder Arsenal spielt gegen sie."

Ganz Klopp, verteilte er auch noch eine Spitze in Richtung der Veranstalter: "Viele Leute von der Premier League saßen heute vor dem Fernseher und haben gehofft, dass Arsenal es schafft. Aber - sorry!"

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