01. März 2020 / 13:35 Uhr

Liverpool-Serie gerissen: So reagiert Klopp auf die erste Premier-League-Niederlage seit 44 Spielen

Liverpool-Serie gerissen: So reagiert Klopp auf die erste Premier-League-Niederlage seit 44 Spielen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Liverpool-Trainer Jürgen Klopp reagiert auf das Ende der Erfolgs-Serie gelassen.
Liverpool-Trainer Jürgen Klopp reagiert auf das Ende der Erfolgs-Serie gelassen. © imago images/Focus Images/Montage
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Mit dem 0:3 gegen den FC Watford ist die unfassbare Liverpool-Serie von 44 Siegen in Serie gerissen. Trainer Jürgen Klopp reagiert darauf - auch mit Blick auf den großen Vorsprung zu Verfolger Manchester City - gelassen.

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Jürgen Klopp wirkte nach dem Ende der gigantischen Serie von 44 Premier-League-Spielen ohne Niederlage fast erleichtert. Das unerwartete 0:3 (0:0) seines FC Liverpool beim FC Watford am Samstag schien auch eine Last zu nehmen. "Ab jetzt können wir wieder befreit Fußball spielen", sagte der Trainer von Englands Tabellenführer, während die Watford-Fans immer noch lautstark den Triumph ihres Teams besangen, "wir müssen nicht mehr versuchen, einen Rekord zu verteidigen oder zu holen".

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18 Spiele in Serie hatten seine Reds zuvor gewonnen - eine Bestmarke, die sie mit Meister Manchester City teilen. 19 Siege nacheinander sind in der Premier League noch keinem Team gelungen. Klopp kümmern solche Statistiken nach eigener Aussage wenig. "Weil ich nicht glaube, dass man Rekorde brechen kann, weil man Rekorde brechen will", sagte er. "Man bricht Rekorde, weil man auf jeden Schritt, den man machen muss, zu 100 Prozent konzentriert ist."

Gegen den bis dato Tabellenletzten war das nicht der Fall. Liverpool wirkte ungewohnt anfällig. Ismaila Sarr (54./60. Minute) und Troy Deeney (72.) trafen an der Vicarage Road zum sensationellen und laut Klopp "total verdienten" Sieg für Watford. Der krasse Außenseiter hätte sogar noch höher gewinnen können. Überrascht sei er nicht, betonte Klopp, denn: "Wir haben nicht so gespielt, wie wir das hätten tun sollen, und Watford hat genauso gespielt, wie sie wollten."



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Schon gegen den Tabellenletzten Norwich City hatte sich Liverpool zu einem 1:0 gemüht, gegen das abstiegsgefährdete West Ham United erkämpften die Reds ein 3:2. Hat sich die Niederlage angedeutet? "Nein", stellte Klopp klar, "nur weil das letzte Spiel nicht das überzeugendste unserer gemeinsamen Karriere war, heißt das nicht, dass das nächste genauso werden muss. (...) Wenn man ein Spiel mit 5:0 gewinnt, heißt das ja auch nicht, dass man das nächste wieder mit 5:0 gewinnt."

Klopp: Niederlage "nicht die größte Katastrophe"

26 von 27 Partien hatte die Klopp-Elf in dieser Spielzeit gewonnen. Vor Watford holte nur Manchester United im Oktober beim Remis im Old Trafford einen Punkt gegen die Reds. "Es ist nicht so, dass uns das jetzt egal ist, weil wir so viele Spiele gewonnen haben", so Klopp, "aber es ist für uns auch nicht die größte Katastrophe der Fußballwelt".

Daran, dass der englische Fußballmeister am Ende dieser Spielzeit FC Liverpool heißen wird, dürfte der Rückschlag ohnehin nichts mehr ändern. In der Tabelle hat der Spitzenreiter weiter gigantische 22 Punkte Vorsprung auf den Zweiten Manchester City. Das Premier-League-Spiel von Man City gegen den FC Arsenal wurde wegen Citys Teilnahme im Ligapokal-Finale am Sonntag verschoben.

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